Dosiertechnik im Alltag

 
 
Auch im Alltag kommt die Dosiertechnik häufiger vor, als man glauben mag.
 
Unter Dosiertechnik versteht der Fachmann nichts anderes, als eine mechanische Einrichtung, die in der Lage ist, entweder eine bestimmte Stückzahl, oder eine nach Gewicht oder Volumen genau zu bestimmende Menge in sich wiederholenden Vorgängen in gleich bleibender Qualität abzumessen.
Deshalb finden sich die Dosieranlagen auch im Alltag an allen Ecken und Enden. Wer sein Auto in die Waschanlage fährt und das volle Programm wählt, der kann gleich an mehreren Stellen beobachten, wie moderne Dosiertechnik in automatisierte Abläufe eingreift. Da wird mit Hilfe einer Kolbenpumpe eine genau bemessene Menge Seife auf das Auto gespritzt und im weiteren Verlauf spritzt aus mehreren Düsen ebenfalls von Kolbenpumpen gesteuert der Heißwachs auf das Fahrzeug. Wer Unterbodenpflege mit machen lässt, kann die Dosiertechnik noch ein drittes Mal in Aktion erleben, wenn das Spezialwachs auf das Bodenblech des Fahrzeuges aufgetragen wird.
In den Fahrzeugen finden sich noch weitere Dosieranlagen bei den Scheiben- und Scheinwerferwaschanlagen, bei denen auf Tastendruck eine bestimmte Menge Wasser aus den Düsen spritzt. Auch hier übernimmt eine elektrisch betriebene Kolbenpumpe das Abmessen.
Wenn man sich anschließend im Tankstellenshop noch ein Getränk aus dem Automaten bestellt, wird schon wieder Dosiertechnik betätigt. Auch an dieser Stelle misst eine Kolbenpumpe die 0,33 l Wasser oder Cola ab.
Wer lieber mit dem Bus unterwegs ist, kommt an Dosiertechnik ebenfalls nicht vorbei. Der Geldwechselautomat besitzt ein Zählwerk, das auf Signal eine bestimmte Menge Münzen ausgibt.
Zu Hause ist es der Süßstoffspender, der eine banale Dosiertechnik besitzt. Drückt man auf eine bestimmte Stelle, kommt normalerweise ein Kügelchen mit Süßstoff heraus.
 
Sandra Müller
vz(at)hub-eisenach.de