Apfelsaft – ein erfrischender Durstlöscher

Apfelsaft ist hierzulande der beliebteste Fruchtsaft. Obwohl auch Orangensaft gern konsumiert wird, führt der Apfelsaft die Liste der beliebtesten Säfte mit deutlichem Vorsprung an. Der Saft wird von Sportlern gern als Schorle getrunken. Apfelschorle schmeckt fruchtig, nicht zu süß und absolut erfrischend. Wem Mineralwasser einfach zu langweilig ist, dem steht mit der Apfelschorle eine kalorienarme Alternative zur Verfügung. Fast alle im Handel angebotenen Apfelsäfte werden aus Saftkonzentrat hergestellt. Dieses Saftkonzentrat wird hergestellt, indem Aromastoffe abgetrennt und Wasser auf schonende Weise entzogen wird. Um dann letztendlich wieder einen richtigen Apfelsaft zu erhalten, werden Wasser und Aromastoffe später wieder zugefügt. Das Ganze wird als Rückverdünnung bezeichnet. Grundsätzlich ist gegen diese Methode der Saftherstellung nichts einzuwenden. Es kann aber passieren, dass wichtige Vitamine dabei verloren gehen. Wissenschaftler haben den beliebten Saft genau unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass die naturtrübe Variante wesentlich gesünder ist als der klare Apfelsaft. Durch den Klärvorgang während der Herstellung gehen viele Antioxidantien verloren. Polnische Forscher haben sich genauer mit diesem Thema beschäftigt und herausgefunden, dass der naturtrübe Apfelsaft das Fünffache an gesundheitsfördernden Stoffen enthält, verglichen mit der klaren Variante. Der Verbraucher merkt dies natürlich nicht. Denn geschmacklich ähneln sich beide sehr stark. Die Forscher haben auch entdeckt, dass die verwendete Apfelsorte von großer Bedeutung für den Nährstoffgehalt des Saftes ist. In ihren Tests wurden die Sorten Idared und Champion miteinander verglichen, wobei letztendlich die Champion-Säfte wesentlich besser abschnitten als die Idared-Säfte. Es ist erstaunlich, wie viele Faktoren die Qualität der Säfte beeinflussen können. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten.