Das Aquarell - eine lange Geschichte

Das Malen von der Aquarelle, also das Malen mit wasserlöslichen Farben, gehört zu den ältesten Maltechniken, die die Menschheit kennt. Schon die Höhlenmalerei war nichts anderes, als ein Aquarell. Und die Holzkohle fungierte damals an der Stelle der Pinsel für die Aquarellfarben bzw. anstelle der Aquarellstifte.
 
Die ersten, die Aquarelle neben den Höhlenmenschen hinterließen waren die Ägypter. Aber auch die Asiaten fertigten mit der Hilfe von Aquarellfarben Bilder und Kalligraphien an. Entwickelt hat sich das Aquarell wie wir sie heute kennen seit dem 9. Jahrhundert. Später benutzten auch Maler wie Albrecht Dürer und auch Rembrandt die Aquarelle als Übung für Studienzwecken bzw. für die Vorbereitung von Ölgemälden. Das Aquarelle als eigenständige und vor allem auch wertvolle Kunst hatte es zunächst sehr schwer. Denn als Kunst wurde das Aquarell zunächst nicht angesehen, sondern eher als Übung mit Wasserfarben.
 
Heute unterscheidet man die Schulmalfarben bzw. Studentenfarben und die Künstlerfarben. Die Künstlerfarben sind natürlich sehr viel hochwerter. Darüber hinaus gibt es auch noch die Aquarellstifte. Hierbei handelt es sich um Buntstifte. Mit der Hilfe der Aquarellstifte kann der Maler seinem Aquarell einen noch tieferen Ausdruck verleihen. Aquarellstifte aber hatten natürlich Maler wie Rembrandt oder Dürer noch nicht zur Verfügung. Die Aquarellstifte sind eine Entwicklung der Neuzeit.
 
Doch hätte es schon früher Aquarellstifte gegeben, dann wäre es sicherlich dem Aquarell sicherlich von Anfang an nicht so schwer gefallen sich zu etablieren. Die Aquarellstifte sorgen durchaus dafür, dass auch Kinder Spaß haben am Malen von der Aquarelle. Diese gibt es natürlich auch in unterschiedlichen Qualitäten, auf die man beim Kauf achten kann.