Asien sehen und erleben

Asien ist ein enorm großer Kontinent mit unzähligen unterschiedlichen Kulturen. Und genauso umfangreich sind auch die verschiedenen Küchen. Die chinesische sowie japanische Küche stehen im Westen als Inbegriff der asiatische Küche, doch sind andere Länder wie Indonesien, Korea, die Philippinen, Thailand, Taiwan und Vietnam mit ihren Küche teilweise sehr verschieden. Auch Zentralasien hat unterschiedlichste Essgewohnheiten. Hier seien die indische, die kasachische, mongolische, tibetische und afghanische Küche hervorgehoben. Am bekanntesten ist aber die indische, allein schon durch die Vielzahl der Gewürze. Man kann die asiatische Küche in zwei Besonderheiten teilen: die zentralasiatischen Länder haben in den meisten Speisen Fleisch und Milchprodukte. IN Ost- und Südasien werden bevorzugterweise Reis, Nudeln, Soja und Fisch verwendet. Milchprodukte findet man hier so gut wie gar nicht.
Von Nation zu Nation
Die Kasachen beispielsweise essen viel Brot und Fladen, ihre Speisen würzen sie fast gar nicht. Die Mongolen sind absolute Selbstversorger, wenn sie ein nomadisches Leben führen und essen viel tierisches Fett. Was hier zu einer Zivilisationskrankheit führt, ist dort lebensnotwendig, da im Winter leicht Temperaturen bis - 40°C herrschen und enormen Energieverbrauch erfordert. Tibet hat nicht viele Lebensmittel und daher dreht sich die Grundnahrung um Fleisch und Milchprodukte, sowie einige wenige Getreidesorten. Die afghanische Küche hat sich aus verschiedene Kulturen zusammen gesetzt, die auf der alten Seidenstraße verkehrten. Brot ist absolutes Grundnahrungsmittel und oftmals mit Tee schon eine komplette Mahlzeit. Die kulinarischen Spezialitäten Ost- und Südasiens findet man heute in zahlreichen Restaurants auch in den westlichen Ländern und werden immer beliebter.