Begegnung im Wald - Konfrontation mit Tieren

Der Wald als Lebensraum von Tieren
Der Wald ist nicht nur Lebensraum unzähliger Moose, Pflanzen und Bäume, sondern auch die Heimat vieler Tierarten. So tummelt sich von kleinsten Insekten bis hin zum Hirsch in den heimischen Wäldern vieles, was gefiedert ist oder Fell trägt. Die meisten dieser Tiere sind entweder zu klein, als dass wir sie spontan erkennen. Oder sie sind zu scheu und vermeiden den Kontakt zu uns Menschen. Dennoch kann es immer mal sein, dass sich Mensch und Tier zeitgleich über den Weg laufen.

Der überwiegende Teil der Waldtiere ist für uns ungefährlich. Zwar kann jedes Tier mit spitzem Schnabel, Krallen oder Zähne eine gewisse Gefahr hervorrufen, diese ist jedoch nur theoretischer Natur und absolut unwahrscheinlich. Jedoch ist das kein Grund, allzu sorglos durch den Wald zu spazieren, da einige Tiere in bestimmten Situationen doch gefährlich werden können.

Gefährliche Kontakte sind selten
Am riskantesten dürfte das Aufeinandertreffen mit Muttertieren sein, deren Nachwuchs in der Nähe ist. So stellt es sich durchaus als sehr risikoreich dar, sich bei Wildschweinen zwischen die Frischlinge und die Bache zu stellen. Ebenso kann sich aber auch manch ein Keiler in das Geschehen einmischen und dann wird es wirklich gefährlich. Gegen solch ein Tier mit 100-150 Kg Gewicht lässt sich dann natürlich nichts ausrichten. Hier bleibt nur die Flucht auf einen Baum und die Hoffnung, das Tier werde schon bald verschwinden. Wenn nicht, empfiehlt sich die Mitnahme eines Abwehrsprays, z.B. hier einfach zu bestellen - oder für Österreich hier.

Jedoch bleibt das die Ausnahme. Eigentlich alle Tiere vermeiden den Kontakt zum Menschen und lassen sich gar nicht erst blicken. Da die Tiere über ein gutes Gehör und einen feinen Geruchssinn verfügen, ist es beinahe unmöglich, ihnen wirklich spontan aus nächster Nähe zu begegnen. Zumal einige Tiere durchaus nachtaktiv sind und sich dem Auge des Menschen komplett entziehen.

Ungefährliche Kontakte sollte man genießen
Kommt es dennoch mal zu einem Kontakt zwischen Mensch und Tier, so sollte man diesen durchaus genießen. Seien es kleine Füchse, die sich spielend um unsere Beine schlängeln, Vögel und Eulen, die sich in Sichtnähe platzieren oder Damwild, dem wir uns auf einige Meter genähert haben: Sie alle sind ungefährlich. Darum sollte man derlei seltene Momente einfach auskosten, statt in ihnen die Gefahr zu sehen.

Am besten verhält man sich dabei ganz ruhig und gelassen. Lautes Auftreten verscheucht die Tiere sofort. Sollte ein solches Treffen mit Tieren kleine Kratzer oder sogar Wunden hinterlassen, ist natürlich sofort ein Arzt aufzusuchen. Ansonsten kann der Mensch die Natur voll genießen.