Bei Tageslinsen kommt es auf die Qualität an

Gerade wenn es um die Gesundheit geht, ist die Qualität der Produkte von entscheidender Bedeutung. Da aber auch kaum ein anderer Bereich in Deutschland so hohe Gewinne erzielt und für Betroffene so hohe Unkosten bedeuten kann, ist hier der Drang zu günstigen Alternativen besonders hoch. Die Rede ist von Kontaktlinsen, genauer gesagt Tageslinsen. Diese verhelfen Menschen mit einer angeborenen oder später erworbenen Sehschwäche zu klarer Sicht. Der Begriff Tageslinse bezieht sich dabei weniger auf die Uhrzeit, zu der die Linsen getragen werden können, sondern vielmehr auf die Dauer der Anwendung. Tageslinsen sind nämlich ein Einweg-Produkt. Sie können bis zu 12 Stunden im Auge verbleiben, nach der Entfernung werden sie dann in den Hausmüll entsorgt und können nicht wiederverwendet werden.

Das ist für die Anwender praktisch und hygienisch. Allerdings hat das auch seinen Preis. Rund zwei Euro kostet ein Paar Linsen. Das rechnet sich schnell und die Krankenkassen beteiligen sich kaum an den Unkosten. Sie kommen lediglich für Brillen auf. Kontaktlinsen haben da mehr etwas mit dem persönlichen Geschmack zu tun und werden deshalb finanziell nicht unterstützt. Da heißt es bei den Anwendern natürlich, wo es geht sparen. Doch dieses Verhalten kann sprichwörtlich ins Auge gehen, denn günstige Modelle in Standardgröße passen längst nicht in jedes Auge und werden dort auch nicht gleich gut vertragen. Deshalb sollten Kunden für sich einen guten Kompromiss finden zwischen einem günstigen Preis und einer guten Verträglichkeit, sondern hat man beim Drang zu sparen nichts gewonnen.