Der Beruf des Dachdeckers

Bevor man in Betracht zieht, den Beruf des Dachdeckers zu erlernen, sollte man sich einige Fragen stellen. Ist man schwindelfrei und körperlich belastbar? Ein Dach zu decken ist anstrengend und erfordert Kraft und Ausdauer. Zudem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ein Dachdecker nicht nur dann arbeiten muss, wenn das Wetter schön ist. Ein Dachdecker muss bei Wind und Wetter, bei Regen und Sonnenschein, bei Hitze und Kälte zum Beispiel Harzer Pfannen verarbeiten. Da die meisten Arbeiten alleine nicht zu schaffen sind, ist es außerdem notwendig, dass mein ein Teamplayer ist. Als Einzelgänger kommt man in diesem Beruf nicht weiter. Man muss sich blind auf seine Kollegen verlassen können. Hat man Probleme damit, schmutzig zu werden, so sollte man auf jeden Fall einen anderen Beruf wählen, denn Dreck und Schmutz gehört zum täglichen Arbeitsablauf dazu. Kann man von sich selber behaupten, dass einem die soeben genannten Dinge nichts ausmachen, so kann man sich weiter mit dem Berufswunsch auseinandersetzen. Es handelt sich um einen abwechslungsreichen Beruf, denn ein Dachdecker muss weit mehr können, als nur Dächer zu decken. Natürlich gehört es zu den Aufgaben, Dächer mit Dachplatten (z.B. Harzer Pfanne), Schindeln, Reet, Schiefer und Ziegeln zu decken, aber das ist noch lange nicht alles. Es gehört ebenso dazu Dämmstoffe einzuarbeiten, Blitzableiter zu errichten, Dachfenster und Solarzellen einzubauen und Dachstühle und Unterkonstruktionen zu bauen. Langweilig wird einem Dachdecker so schnell nicht. Die Ausbildung erfolgt im dualen System. Sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb und dauert drei Jahre.