Brauerei Foster´s trennt sich vom Wein – Segment

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Die größte und bekannteste australische Brauerei Foster´s wird die beiden Produktsegmente Bier und Wein voneinander trennen. Das gab das Unternehmen am Mittwoch der Öffentlichkeit bekannt. Das kam für viele Analysten und Weinkenner nicht überraschend. Der australisch Wein – und Bierhersteller beklagt seit geraumer Zeit die sinkenden Umsätze im Wein – Geschäft. Da der Absatz mit dem bekannten Bier wesentlich besser läuft, will das Unternehmen die beiden Sparten Wein  und Bier trennen und getrennt an der Börse notieren. Mit dem Börsengang rechnen Analysten, dass einige Rivalen sowohl die Bier – als auch Weinsparte aufkaufen wollen. Mit der Trennung von Bier und Wein enden die seit Langem erarbeiteten Expansionswünsche des Unternehmens. Mittlerweile ist die Wein – Palette von Foster´s die zweitgrößte weltweit.
Die Wein – Produktion stagniert
Seit Mittwoch kursieren etliche Übernahmeangebote unter den Analysten. Mit der Trennung von Wein und Bier will Foster´s mit dem Bier sein Zugpferd auf dem Markt neu positionieren und stabilisieren. Das Interesse für Foster´s Wein – Geschäft ist hingegen deutlich geringer, obwohl das Unternehmen mit dem Wein noch vor Kurzem sehr gute Gewinne einfahren konnte. Doch die anhaltende Weltwirtschaftskrise hat den Wein – Markt stark erschüttert. Nicht nur nahm der Umsatz von Onlineshops wie hier, und die Nachfrage rapide ab, auch die weltweite Wein – Produktion stagniert seit geraumer Zeit. Mit einem Produktionsvolumen von 25 bis 28 Mrd. Litern pro Jahr, bleibt das Marktniveau  seit der Krise unverändert. Die Brauerei Foster´s kontrolliert über die Hälfte des australischen Biermarktes und will sich nun schleunigst von der nicht mehr wirtschaftlich rentierenden Sparte loslösen.
Australischer Wein zu lange subventioniert
Die australischen Winzer sind von der weltweiten Wein – Krise besonders getroffen. Seit den 1980er wurde der australische Wein von der Regierung sehr hoch subventioniert. Mit der subventionierten Nachfrage stiegt auch das Anbauvolumen – jedoch leider zu hoch. Der Wein geriet in eine Inflationsspirale, die Qualität nahm langsam ab und die Nachfrage stagnierte trotz sinkender Preise.