Die Computergamesbranche und der Kampf gegen Cheater

Auf zahlreichen Mehrspieler Servern der PC-Spiele wird beschummelt, was kein Geheimnis ist und selbst die Computergamesanbieter sind in der Pflicht etwas gegen die Cheater zu tun um den anständigen Spielern den Spielspaß auf keinen Fall zu vermiesen, doch eben dies dauert meistens schlicht zu lange. Oft liegt das obendrein daran, dass die Publisher, nachdem ein Computerspiel bereits zwei oder mehr Jahre alt ist und nur noch selten verkauft wird, analog dazu weniger am Spiel verdienen und die Arbeit zu Gunsten von Kontra-Cheat Initiativen dennoch bezahlt werden muss. Vor allem zum Leiden der teils großen Fangemeinde eines Spieles, welche sich dadurch mit etlichen Cheatern auf den Mehrspieler Servern herumnerven müssen und früher oder später nach sinnlosem Abwarten auf eine Softwareaktualisierung sämtliche Begeisterung am spielen verlieren. Die Hersteller der Computergames konzentrieren sich folglich lieber auf die Weiterentwicklung neuer Games und probieren da von vornherein die Möglichkeit des Hackens auszuschließen, auch wenn das in den seltensten Fällen funktioniert da auf demGebiet der Programmierung von Cheats sehr wohl auch geschickte Coder sein können. Ob das Programmieren von Cheats für die Softwareentwickler von Nutzen und rentabel ist, steht auf einem anderen Papier, doch oft dürften so genannte Cheating Tools mit Werbung bestückt oder im für den Spieler schwersten aller Fälle, mit einem Virus der nicht zuletzt Passwörter ausspionieren kann. Hack Programmen sollten somit auf keinen Fall benutzt werden, nicht zuletzt weil auch die PC Spieleproduzenten nicht zimperlich mit jenen Gamern umgehen die sich durch Hack Tools einen Vorteil verschaffen. Entsteht dem Hersteller eine Schädigung durch das Gebrauchen der Hacks, dann kann in diesem Zusammenhang möglicherweise eine entsprechende Forderung des Spielepublishers ins Haus geflattert kommen, zurecht versteht sich! Mit etwas Glück ist es aber nur eine Blockierung des Spieleaccounts und folglich der so gut wie nutzlose Spielekauf, da nur noch die Einzelspielerkampagne möglich ist, sofern das PC-Spiel eine beinhaltet. Bei Games, die nicht installiert werden müssen oder allgemein PC Spielen die ausschließlich Online spielbar sind gelten durchaus etwas andere Gesetze als bei den gewöhnlichen PC Games mit Multiplayereigenschaft. An solchen Browsergames müssen die Mitspieler entweder allesamt, oder alternativ zumindest diejenigen die besondere Funktionen frei geschaltet haben wollen, monatlich Geld entrichten und ein Abo eingehen. Darüber hinaus wird, solange es eine bezahlende Spielercommunity gibt und die Hersteller daran einnehmen wird auch darauf geachtet, dass Hacks die in das Spielgeschehen einschreiten, gelöscht werden und die dies zu verantwortenden Betrüger darüber hinaus ihren Spielaccount einbüßen. Ein Beispiel ist in diesem Fall das neue Online Game CastleVille von Zynga. Denn kaum ist CastleVille erschienen gab es auch schon die ersten Cheats für CastleVille, wodurch der Publisher zügig einschreiten muss, da die Anzahl der Spieler kräftig steigend war und potenzielle startende Spieler auf diese Weise im Nu vergrault werden können. Doch der Produzent Zynga hat sofort reagiert und daran gearbeitet, dass die etlichen anständig spielenden Zocker in keinster Weise benachteiligt wurden. Und dies hat auch sehr gut funktioniert, denn Cheatprogramme für CastleVille haben nur sehr kurz funktioniert.