Dank der passenden Ernährung kann man hervorragend mit einer Glutenallergie umgehen

Bei einer Glutenallergie handelt es sich im Grunde um eine Krankheit und eine Intoleranz gegen bestimmte Lebensmittelbestandteile. Gluten ist ein Eiweiß, das vor allem in Weizen und anderen Getreidearten zu finden ist, man benennt es auch als Eiweißkleber, da glutenhaltiges Mehl zu klebrigen und leicht formbaren Teigen verknetet werden kann. An Gebäck kann man wunderbar sehen, welche Wirkung der Proteinkleber bei der Zubereitung von Esswaren hat. Brot ohne Gluten, z.B. eines aus Johannisbrotmehl, ist weniger dehnbar und krümelt wesentlich stärker als die Brotsorten, die man normalerweise kennt. Der menschliche Körper hat üblicherweise wenig Probleme Gluten zu verdauen, aber es gibt Menschen, welche aufgrund einer Unverträglichkeit Gluten vermeiden müssen. Das Kleberprotein führt bei diesen Betroffenen zu einer Entzündung der Schleimhäute im Dünndarm und außer den Schmerzen, welche diese Entzündung bedingt, können auch Nährstoffe nicht mehr korrekt aufgenommen werden. Die einzige Maßnahme die Symptome der Zöliakie, so der Fachbegriff, zu mindern, ist den Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln zu verhindern. Bevor man seine Ernährung ändert, sollte man feststellen, ob es sich wirklich um eine einheimische Sprue, also eine Unverträglichkeit gegen das Protein Gluten handelt, oder vielleicht um eine echte Weizenallergie, die ebenfalls meist nach dem Verzehr von Brötchen oder Nudeln auftritt. Die Symptome bei einer Glutenintoleranz sind teilweise sehr unspezifisch, weswegen eine Diagnose bei weniger stark ausgeprägten Fällen eher schwer ist. Nicht selten wird die Zöliakie bereits im Kindesalter festgestellt, da Kinder mit den jeweiligen gesundheitlichen Schwierigkeiten oft Wachstumsdefizite aufweisen sowie die Verdauung aus dem Gleichgewicht gerät, was auch an dem glänzenden, klebrigen Stuhl zu erkennen ist. Wird nach der Diagnose das Eiweiß konsequent vermieden, kann sich der Dünndarm schnell erholen und man ist ungestört von weiteren Symptomen. Bei weniger stark ausgeprägten Unverträglichkeiten bleibt die Krankheit nicht selten bis ins Erwachsenenalter unbemerkt und macht sich dann häufig durch Gelenkerkrankungen, Blutarmut und Verdauungsstörungen bemerkbar. Andere Infos hierzu befinden sich hier.