Emerson, Lake & Palmer – Was wären die 70er ohne sie?

Die 70er Jahre sind in der Musik sehr bedeutend. Viele große Bands und geniale Songs entstanden zur damaligen Zeit. Ein „Kind“ der 70er ist auch die Band Emerson, Lake & Palmer. Dahinter verbergen sich drei Musiker, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, die Welt mit ihrer einzigartigen Kombination aus Rock, Blues, Jazz und Klassik zu begeistern. Das gelang ihnen hervorragend. Unzählige Menschen, die vorher kaum klassische Musik kannten, waren plötzlich begeistert davon. Ebenso waren Freunde der klassischen Musik nun auch von Rockmusik begeistert. Emerson, Lake & Palmer ist es schon damals gelungen, etwas zu schaffen, das es in der Form bis dahin noch nicht gegeben hatte. Obwohl die drei Musiker sich eher zufällig zusammen gefunden hatten, war vom ersten Moment an klar, dass alle drei perfekt miteinander harmonierten. Sie gehörten einfach zusammen. Emerson, Lake & Palmer schwebten musikalisch absolut auf einer Wellenlänge. Das zeigten auch ihre Alben. Schon mit dem ersten Album „Emerson, Lake & Palmer“ versetzten sie ihr Publikum und auch die Kritiker in Erstaunen. Alles, was dann folgte, war eine kontinuierliche Weiterentwicklung dessen, was sie schon im ersten Album repräsentierten. Einer der größten Erfolge von Emerson, Lake & Palmer war das Album „Works“, das 1977 nach einer dreijährigen Schaffenspause auf den Markt kam. Und auch der Nachfolger dieses Albums war nicht weniger erfolgreich. Mit „Works 2“ konnten sie ihren Siegeszug fortsetzen. Hätte 1977 jemand gesagt, dass die Band kurz vor ihrem Aus stand, hätte dies niemand geglaubt. Doch nach einem Flop 1978 und einem Livealbum, das 1979 herauskam, entschlossen sich Emerson, Lake & Palmer zur Trennung und gleichzeitigen Beendigung ihrer gemeinsamen Karriere.