Haarausfall – wie können Sie entkommen?

Wer weitaus mehr als hundert Haare pro Tag verliert, sollte sich von einem Arzt untersuchen lassen, denn dies deutet auf ein Effluvium (gesteigerten Haarausfall) hin. Dies kann sich schnell zu einer Alopezie / Alopecia (sichtbare Lichtung des Kopfhaares) werden.
60-50% der Männer leiden unter mehr oder weniger starkem Haarausfall. Milliarden  werden jährlich für Produkte wie Shampoos oder Haarwasser ausgegeben, die versprechen den Haarausfall Einhalt zu gebieten. Bei einigen kann das einen positiven Effekt haben, bei den meisten bleibt die Wirkung aus.
Wer unter Haarausfall zu leiden hat, sollte sich von einem Arzt untersuchen lassen. Dieser stellt mithilfe von verschiedenen Bluttests fest, wo die Ursachen liegen. Diese können sehr unterschiedlich sein, von Diabetes über Schilddrüsenfehfunktion, Stoffwechselerkrankungen, Hormonstörungen bis hinzu erblichen Erkrankungen. Manche Betroffene können medikamentös behandelt werden, oft leider aber nicht. Bei vielen erblich  bedingten Erkrankungen hat die Medizin noch kein einfaches Gegenmittel.
Eine Lösung ist die Haartransplantation. Bei der Eigenhaartransplantation werden aus dem Haarkranz Haarwurzel aus dem Hinterkopf entnommen und in die kahlen Regionen des Kopfes eingepflanzt. So geschieht eine geschickte Umverteilung der Haare, sodass die kahlen Stellen nicht mehr zu sehen sind. Das Besondere an den „neuen“ Haaren ist, dass sie nicht angreifbar sind und für immer erhalten bleiben. Die Erfolgsaussichten sind gut, aber bei jedem verschieden. Eine Beratung bei einem Arzt gibt Aufschluss über Chancen und Grenzen. Es lohnt sich auch einen neutralen Berater heranzuziehen.
Der Nachteil dieser Behandlung ist der Kostenpunkt. Trotzdem sollten Sie nicht auf das „billigste“ Angebot zurückgreifen, denn hier ist ein guter Spezialist gefragt. Wird einmal gefuscht, wird es schnell sehr teuer, deswegen lieber „günstig“ als „billig“. Qualität sollte die entscheidende Rolle spielen.
Mike Gab
Artikelschreiber[gmx]de