Haarkosmetik – Farbe muss her

Ob Tönung oder Coloration, der ganze Schopf oder nur Strähnen. Sieht man sich auf der Straße um, gibt es kaum noch eine Haarpracht, die keine Highlights und Akzente setzt.
Eine Tönung ist eine sehr schonende Variante der Haarkosmetik.
Haare und Kopfhaut sind für diese Behandlung sehr dankbar. Die Tönung arbeitet nicht mit Ammoniak oder ähnlichen scharfen Substanzen und greift dadurch die Struktur des Haares nicht an. Dennoch sind der Farbpalette keine Grenzen gesetzt.
Wichtig ist, dass die Tönung an die Ausgangsfarbe angepasst ist. Mit blonden Haaren kann praktisch jede Farbe verwendet werden, während braune und schwarze Haare keine große Auswahl zulassen. Farben wir Rot, Schwarz-Blau, Violett oder verschiedene Brauntöne sind schon fast die einzigen Alternativen.
Colorationen hingegen sind sehr aggressiv und greifen Haare und Kopfhaut massiv an, bilden jedoch an der Beliebtheitsskala der Haarkosmetik definitiv den ersten Platz. Hier dringt die Farbe direkt in das Haar ein. Durch das Ammoniak, was sich in jeder Coloration befindet, werden die Haare aufgeraut. Im Vergleich zu einer Tönung, können Colorationen verwendet werden, um die Haare heller zu färben. Hier wird allerdings Wasserstoffperoxyd verwendet, was bei Allergikern Haare und Kopfhaut immens angreifen kann. 
Auf natürlicher Basis aber doch in den Schatten gestellt, sind Henna Farben. Henna ist ein Wiederichgewächs. Zum Färben werden lediglich die Blätter genommen. Je reifer die Blätter, umso intensiver ist das Farbergebnis. Auf diese Weise können Rot-, Blond, Braun- und Schwarztöne erzeugt werden.
Egal auf welche Methode zurückgegriffen wird, die Farbe sollte immer der Ausgangsfarbe und dem eigenen Typ angepasst werden. Selbstverständlich bedürfen gefärbte Haare einer besonders intensiven Pflege.
 
Bastian Müller
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