Heutige virtuelle Hosts

Für die meisten von uns gehört das heutige Internet zu den wichtigsten Medien der heutigen Zeit. Als solches hat es uns natürlich auch viele verschiedene Möglichkeiten zu bieten, die das Internet heute auch so beliebt machen. Doch zeichnet sich dieses heutige Medium auch durch seine vielen wichtigen Bestandteile aus.

Zu diesen heutigen Bestandteilen des Internets gehört etwa auch der so genannte Root Server. Grundsätzlich kann man hiermit heute allerdings zweierlei Dinge bezeichnen. So bezeichnet man mit dem Begriff Root Server heute nämlich etwa einen Root-Nameserver, der heute typischerweise dazu genutzt wird verlässlich die Root-Zone des Domain Name Systems (kurz DNS) im Internet zu publizieren. Inzwischen gibt es von einem solchen Root-Nameserver insgesamt 13 Exemplare, die u.a. in den USA zu finden sind, aber auch weltweit verteilt sind. Des Weiteren kann man mit dem Begriff Root Server heute allerdings auch einen dedizierten Host eines Kunden bezeichnen, der mit vollen Zugriffsrechten auf das Betriebssystem ausgestattet ist.

Doch kommt es heute nicht selten vor, dass der Begriff des dedizierten Hosts mit dem des dedizierten Servers verwechselt wird. Heute bezeichnet ein solcher dedizierter Server aber einen Server, der entweder nur für eine Tätigkeit abgestellt wird oder auch nur einem Kunden zugeordnet wird, während der dedizierte Host einen Host bezeichnet, der hier entweder nur für einen Aufgabe abgestellt wird oder nur einem Kunden zugeordnet wird. Darüber hinaus gibt es heute aber noch weitere Arten von Hosts wie etwa die virtuellen Hosts, die dann eingesetzt werden, wenn von einer einzelnen Maschine unterschiedliche Dienste angeboten werden sollen, die aber jeweils ihr eigenes Betriebssystem-Umfeld benötigen. Derartige virtuelle Hosts lassen sich aber wiederum in zwei Gruppen einteilen, nämlich in die virtuellen Hosts auf Basis von Betriebssystemen und die virtuellen Hosts auf Basis von Emulation. Bei einem virtuellen Host auf Basis von Betriebssystemen beherbergt ein Gastgeber-Betriebssystem mehrere Gast-Betriebssystem-Umgebungen, die aber gegeneinander abgeschottet sind und nur über das Gastgeber-Betriebssystem auf die Hardware des Hosts zugreifen dürfen. Im Vergleich dazu emuliert das Gastgeber-System bei einem virtuellen Host auf Basis von Emulation alle Systemaufrufe auf Hardware-Ebene oder emuliert eine komplette Hardwarearchitektur.