Industriemetall Nickel

Nickel ist ein chemisches Element mit dem Elementezeichen Ni und zählt zu den Übergangsmetallen. Heutzutage gehört es zur Kategorie Industriemetalle, wird aber nur in geringer Menge verbraucht.
Geschichtlich wurde Nickel schon 3.400 v. Chr. genutzt. Die ersten Schriften über Nickel, in Legierung mit Kupfer, stammen von den Chinesen, die es als „weißes Kupfer“ bezeichneten, da Nickel damals noch nicht von Kupfer getrennt wurde. Europäische Schriften über Kupfer-Nickel sind ab 1710 bekannt. Erst 1751 wird Nickel von Axel Frederic Cronstedt als reines Nickel beschrieben ohne die Verbindung mit Kupfer.
Das Wort Nickel ist von dem damaligen Gebrauch für den Namen von Berggeistern abgeleitet. Bergleute entdeckten Erz, das nach seiner Farblichkeit Kupfer enthalten sollte, woraus man aber kein Kupfer gewinnen konnte. Da die damaligen Bergleute sehr abergläubisch waren, dachten sie, die Berggeister hätten das Kupfererz verhext.

Die erste Münze aus reinem Nickel prägte man erst 1881. Der Begriff Nickel für Münzen ist aber heute noch bekannt und gerade im amerikanischen Wortschatz vertreten.

Heute zählt Nickel zu der Kategorie Industriemetalle, da es als nicht rostendes Metall für Maschinenteile und zur Abdichtung benutzt wird. Auch für chemische Laborgeräte wird Nickel verwendet. Nickel ist ein wichtiges Legierungsmetall, welches zur Stahlveredelung verwendet wird. Der Vorteil von Nickel ist, es macht Stahl korrosionsfest und verstärkt seine Zähigkeit. Die Stahllegierungen mit Nickel liegen zwischen 18 und 2 Prozent.

Noch vor Kurzem verwendete man Nickel für Jeansknöpfe und für Modeschmuck. Industriemetalle wie Nickel können aber eine Kontaktallergie hervorrufen und somit ist man dazu übergegangen, eher nickelfreie Knöpfe und Modeschmuck herzustellen.