Die Isolationsmessung

 
Wenn es um den Bereich des Stroms geht, dann ist es immer von größter Wichtigkeit, auf die Sicherheit aller Personen zu achten. So wird bei den Stromkabeln immer auf die Ummantelung geachtet und auch bei den Elektroinstallationen wird der Zustand der Isolation mit Hilfe einer Isolationsmessung überprüft. So wird der gemessene Isolationswiderstand von Anlageteilen als Wert für die Sicherheit gewertet. Denn bei einer unsachgemäßen Installation kann der Schutz der Personen nicht gewährleistet werden und auch enorme Sachschäden könnten dabei auftreten. Deshalb muss, wenn eine solche Isolationsmessung mit einem negativen Ergebnis protokolliert wurde, eine Überprüfung derselben erfolgen und der Fehler ebenso behoben werden. Wann aber muss eine solche Isolationsmessung erfolgen? Normalerweise ist eine solche Isolationsmessung bei einer Neuanlage in erster Linie zu erstellen, dazu aber auch, wenn es um Änderungen oder Reparaturen an der Installation kam, muss eine solche erfolgen. Aber auch wenn eine Elektroinstallation jahrelang ohne Probleme gelaufen ist, muss diese in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden, damit dann auch genau nachvollzogen werden kann, ob sich noch alles in einem einwandfreien Zustand befindet. Zu groß ist ansonsten die Angst davor, doch einmal ein Problem zu haben, was nicht sofort erkannt wird. Zudem ist der Grenzwert für Isolationswiderstände nicht mehr gegeben, der bis 1987 noch bei 1000 Ohm pro Volt der der Messspannung lag. Doch mittlerweile ist dieser weiter unterteilt und so sind je nach anliegender Spannung auch andere Widerstandwerte angegeben, die dann zu benutzen sind. Insgesamt gesehen also ein sehr wichtiger Bereich, denn durch die Isolationsmessung wird auch eine gewisse Sicherheit gewährleistet.