Der Kamin in den eigenen vier Wänden

Feuer hat die Menschen schon immer begeistert. War es vor 1000 Jahren noch essenziell für das Überleben ist es heute ein Statussymbol. Den eigenen Kamin können sich die wenigsten leisten. Auch braucht man dafür im Normalfall ein eigenes Haus mit integrierten Abzug. Neubauwohnungen haben nur selten einen geeigneten Abzug integriert. Wer also zur Miete wohnt, wird nur selten einen richtigen Holzkamin sein eigenen nennen.
Vor allem da dieser nicht nach belieben mitgenommen werden kann, wenn man seinen Wohnsitz wechselt. Eine Alternative stellt hier der Biokamin dar. Im Gegensatz zu normalen Kaminen wird hier kein Holz verbrannt, sondern eine Ethanol-Brennpaste. Das hat viele Vorteile. Diese Kamine fallen nicht unter die Feuerstellenverordnung und müssen deshalb nicht vom Schornsteinfeger abgenommen werden. Deshalb du weil sie auch keinen Abzug benötigen, können sie in jeder beliebigen Wohnung aufgestellt werden. Zudem verbrennt die Ethanol-Paste nahezu rückstandsfrei. Es entsteht kein Rauch, kein Ruß und keine giftigen Gase. Bei der Verbrennung wird lediglich Wasserdampf und Co2 erzeugt. Das sorgt sogar noch für ein angenehmes Raumklima, denn im Gegensatz dazu trocknen Zentralheizungen die Luft aus, was die Augen und die Haut reizt. Die Reinigung des Kamins ist ein Kinderspiel, da die Paste praktisch ohne größere Rückstände verbrennt.
Einmal entzündet muss man sich außerdem nicht mehr um den Kamin kümmern, kein Holz schüren oder nachlegen von Scheiten. Natürlich braucht man dann auch kein Holz lagern und die Brennpaste ist schnell in einer Schublade verschwunden. Die Kamine sind also für jede Mietwohnung geeignet und haben noch einen großen Vorteil gegenüber den Holzkaminen. Sie sind günstig. Ethanol Kamine sind für einen Bruchteil der Kosten von Holzkaminen zu haben. Von dem Geld, was man bei der Installation spart, mal ganz zu schweigen.
 
Redaktion Contendia
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