Die Krankheit Glutenunverträglichkeit und die Auswirkungen für die Ernährung

Essen bedeutet für für die meisten Menschen Genuss sowie Lebensqualität, aber immer mehr Menschen leiden in unserer Zeit unter Lebensmittelallergien. Oft handelt es sich hierbei um Allergien gegen gewisse Zusatz- oder Farbstoffe wie z.B. Glutamat, jedoch kommt es auch vor, dass der Organismus aus unbestimmten Gründen eine Unverträglichkeit gegenüber natürlichen Lebensmittelbestandteilen entwickelt. Eine dieser Formen ist die sogenannte Glutenallergie, wobei es sich bei Gluten um ein Klebereiweiß handelt, der in so gut wie allen Getreidesorten vorkommt. Menschen, die eine Glutenintoleranz haben, leiden meistens unter Sprue oder Zöliakie, wobei eine Unverträglichkeit gegen den Eiweissstoff Gluten besteht, und um sich sicher zu sein man so etwas schon vor dem Besuch beim Arzt mit einem Glutencheck z.B. online herausfinden. Die Zöliakie ist eine Erkrankung der Darmschleimhaut, d.h. das Essen von glutenhaltiger Nahrung löst bei Zöliakie-Betroffenen Entzündungen sowie eine Schädigung der Darmwand aus. Aufgrund Entzündungen werden Nahrungsbestandteile oder Vitamine bloß schlecht oder fast gar nicht mehr verarbeitet, was zu Übelkeit, Gewichtsreduktion und mit der Zeit zu Unterernährung führt. Besonders ausgeprägt bei Zöliakie-Patienten ist oft die Weizenallergie und meistens ist die Erkrankung auf genetische Ursachen zurückzuführen. Wird bei einem Erkrankten eine Zöliakie oder Unverträglichkeit Gluten bestätigt, ist es wichtig eine glutenfreie Diät einzuhalten, was bedeutet, dass alle Produkte, die Getreide enthalten, konsequent und auf Dauer gemieden werden müssen. Da die Zahl der Menschen mit Glutenunverträglichkeit ständig zunimmt, bieten inzwischen nicht nur ausschließlich Reformhäuser, sondern ebenso viele Supermärkte glutenfreies Mehl und weitere glutenfreie Produkte an. Leider sind solche Produkte oft teurer als die herkömmlichen Lebensmittel, ermöglichen aber Betroffenen von Allergien ein großteils normales Essverhalten.