Lernspielzeug von Maria Montessori

Spielen und Lernen, das sind zwei Dinge, die bei der Entwicklung von Kindern untrennbar miteinander verbunden sind. Damit sich Kinder nun aber auch wirklich nach ihren persönlichen Anlagen entwickeln können, kommt es stark darauf an, womit sie spielen. Dabei liegt es in der Natur der Dinge, dass sich ein jeder damit beschäftigt, wonach ihm der Sinn steht. Für Eltern, die ihre Kinder mit der Montessori Pädagogik erziehen, bedeutet das, dass sie ihre Kinder genau beobachten müssen. Wo liegen die Vorlieben des Kindes? Bei welchen Spielen ist es besonders konzentriert? Sollte es sich zum Beispiel herauskristallisieren, dass sich das Kind besonders gerne mit geometrischen Formen auseinandersetzt, dann ist das entsprechende Montessori Lernspielzeug für dieses Kind am besten geeignet.
Wenn die Eltern nun Montessori Spielzeug für ihr Kind kaufen möchten, dann sollte es sie nicht verwundern, wenn es bei diesem Spielzeug keine Altersvorgaben gibt. In der Montessori Pädagogik wird nämlich nicht nach dem Alter sondern nach dem individuellen Entwicklungsstand eines Kindes gefragt. Schließlich gibt es auch schon 3-Jährige, die eine Vorliebe für Zahlen und Buchstaben aufweisen.
Eltern, die ihre Kinder nach der Montessori Pädagogik erziehen, wissen, dass man kein Kind zum Spielen mit einem bestimmten Spiel zwingen soll. Das Kind entscheidet selbstständig, womit es sich die Zeit vertreibt. Auch die Dauer des Spiels mit dem Montessori Lernspielzeug legt das Kind allein fest. Zum einen fördert das die Entscheidungsfreudigkeit der Kinder und zum anderen können die Kinder so am besten etwas lernen. In der Zeit, in der sie sich freiwillig mit dem Montessori Spielzeug beschäftigen, sind sie besonders sensibilisiert und somit extrem aufnahmefähig für neue Erkenntnisse und neues Wissen.