Mit einfachen Hilfen die Mutterschaft unterstützen

Jedes achte Paar hierzulande leidet an einem nicht wahr gewordenen Babywunsch, die Gründe liegen statistisch gesehen zu 40 % bei der Frau, zu 40 % beim Mann und zu 20 % bei beiden Partnern zugleich. In der Regel holen sich die Paare erst nach 1 - 1,5 Jahren professionelle Unterstützung, doch zuvor kann man es mit simplen sicheren Schritten zuhause versuchen, dem Babywunsch ein wenig näher zu kommen. Da eine Frau je Zyklus ungefähr nur 5 Tage lang fruchtbar ist, liegen die Chancen somit in der Regel bei bloß 20%. In dieser Tage steigt das Luteinisierende Hormon (kurz: LH) im Körper einer Dame an und lässt sich mittels einem Fruchbarkeitstest direkt im Harn nachweisen. Soll man den Eisprung bestimmen, so wird Harn in einem einfachen Plastikbehälter gesammelt und der Schnelltest wird für wenige Sekunden reingehalten.
Ein positiver Ovulationstest bedeutet, dass in den kommenden ein bis zwei Tagen ein Eisprung stattfinden wird und in dieser Zeit ist man besonders empfängnisbereit, die Aussichten auf eine Mutterschaft steigen rapide an. Durch gefährliche Umweltfaktoren oder organische Ursachen kann auch die Spermienaktivität eines Mannes nachlassen, aber ob und inwiefern das der Fall ist, lässt sich mittels eines Fruchtbarkeitstest feststellen. Zu diesem Zweck wird das Ejakulat mit einer dem Test beigelegten Flüssigkeit vermischt und nach einer kurzen Wartezeit auf eine der ebenfalls beiliegenden Testkassetten geträufelt. Will es weiterhin nicht funktionieren mit dem schwanger werden, eignen sich zyklus - und ovulationsunterstützende Tees. Dies kann zum Beispiel aus einer Mixtur von Salbeitee und Frauenmantelkraut bestehen, aber auch Informationen vom Arzt oder aus der Apotheke können weiterhelfen. Selbstverständlich sind diese Helfer keinerlei Garantie für eine eintretende Schwangerschaft und schließen organische Ursachen nicht aus, allerdings steigen die Chancen auf eine baldige Mutterschaft um etwa 30 %.