Mit Heilkräutern wie Reishi oder Jiaogulan besser leben

Dass bestimmte aus Pilzen gewonnene Tees eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den menschlichen Körper haben, ist weithin bekannt. So ist es allgemein bekannt, dass Kamillen- oder auch Fencheltee eine entkrampfende Wirkung bei Beschwerden des Magen-Darm-Trakts haben. Nicht unbedingt zum Allgemeinwissen in unseren Breitengraden gehört wohl die heilende Wirkung einiger chinesischer Heilpflanzen. So gibt es beispielsweise den Reishi-Pilz, oder ebenso Ling Zhi genannt, aus der Gattung der Lackporlinge, dem gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt werden. Er gehört zu den asiatischen Heilpflanzen, wird ebenfalls "Geistpflanze", "Pilz der Jugend" oder "Zehntausend-Jahre-Pilz" genannt und hat diese Bezeichnung wahrscheinlich daher bekommen, weil man sagt, dass er Alterungserscheinungen verlangsamen kann.
Tees werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin mit Sporen des Reishi versetzt, um eine medizinische Wirkung zu erreichen, und bei Beschwerden wie Bronchitis, Nervenstörungen oder bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Außerdem soll er den zu hohen Blutdruck oder den Cholesterinwert senken können, bei Gelenkentzündungen, Hauterkrankungen und sogar bei bestimmten Krebserkrankungen helfen. Zur Zeit gibt es den Reishi-Wirkstoff zudem pur und in Form von Tabletten zur Einnahme. Auch die Blätter der Jiaogulan, einem Rankengewächs aus der Gattung der Kürbisgewächse, werden in der chinesischen Medizin als Tee genutzt. Man sagt, dass ein solcher Tee die körpereigene Widerstandskraft fördert und somit eine Blutdruck- und Cholesterinwert-Senkung erreicht werden kann. Weiterhin soll er antianämisch wirken und dem Stressabbau dienen, da er regulierend und entspannend auf die Nerven wirkt, sowie über krebshemmende Stoffe verfügen. Aus welchen Gründen die Heilpflanzen letzten Endes eingesetzt werden, ob gegen Bluthochdruck, Gelenkentzündungen, Neurodermitis oder für das Nervensystem, jeder Mensch muss bei sich selbst untersuchen, ob und wie die Heilpflanzen bei ihm wirken. Nennenswerte Nebenwirkungen haben zudem weder Reishi noch Jiaogulan bei der Verwendung in den verschriebenen Dosen.