Mit schlichten Tests den Babywunsch voranbringen

Jedes siebte Paar hierzulande leidet an einem nicht erfüllten Babywunsch, die Ursachen liegen statistisch gesehen zu 40 % bei der Frau, zu 40 % den Männern und zu 20 % bei allenbeiden Partnern zusammen. Im Durchschnitt holen sich die Ehepaare erst nach ein bis zwei Jahren professionelle Unterstützung, doch zunächst kann man es mit simplen sicheren Methoden zuhause versuchen, dem Babywunsch etwas näher zu kommen. Da die Frau je Periodenzyklus circa nur 5 Tage lang fruchtbar ist, stehen die Chancen somit im Durchschnitt bei einzig 20%. In dieser Tage steigt das Luteinisierende Hormon (auch: LH) im Organismus einer Frau an und lässt sich mittels einem Fruchbarkeitstest direkt im Urin nachweisen. Soll man den Eisprung bestimmen, so wird Harn in einem wegwerfbaren Plastikbehälter gesammelt und der Test wird für einige Sekunden reingehalten.
Ein positiver Ovulationstest bestätigt, dass in den kommenden 24 - 48 Stunden eine Ovulation stattfinden wird und zu dieser Zeit ist man besonders fruchtbar, die Aussichten auf eine Mutterschaft steigen stark an. Durch negative Umwelteinflüsse oder körperliche Ursachen kann auch die Spermienanzahl eines Mannes nachlassen, aber ob und inwieweit dies der Fall ist, lässt sich anhand eines Fruchtbarkeitstest bestimmen. Dazu wird das Ejakulat mit einer dem Fruchtbarkeitstest beiliegenden Flüssigkeit vermischt und nach wenigen Minuten Wartezeit auf eine der ebenso beiliegenden Testkassetten geträufelt. Mag es dennoch nicht funktionieren mit dem schwanger werden, eignen sich perioden - und eisprungunterstützende Tees. Dies kann z.B. aus einer Mixtur von Himbeerblättertee und Mönchspfeffer bestehen, aber auch Empfehlungen vom Arzt oder Pharmazeuten können weiterhelfen. Natürlich sind diese Helfer keine Garantie für eine erwartete Schwangerschaft und schließen körperliche Ursachen nicht aus, jedoch steigen die Chancen auf eine zeitnahe Mutterschaft um etwa 30 %.