Die Nasendusche

Die Nasendusche oder Nasenspülung ist eine einfache, aber besonders wirkungsvolle Möglichkeit, Krankheiten wie z.B. Schnupfen, Stirnhöhlen- oder Nebenhöhlenentzündungen, Husten, Erkältungen, allergischen Beschwerden der Nase und der Augen, Hals- und Mandelentzündungen vorzubeugen oder lindernd zu begegnen. Die Nasenschleimhäute werden dabei sanft gereinigt.

In anderen Teilen der Erde, beispielsweise in Indien, wird diese Methode schon seit Jahrtausenden praktiziert.

Gerade in kritischen Zeiten des Jahres sollte die Nasendusche oder Nasenspülung täglich, am besten abends, durchgeführt werden. Dazu wird mit leicht nach vorne über gebeugten, schräg gehaltenem Kopf Salzwasser durch das eine Nasenloch aufgesogen und durch das andere wieder herauslaufen gelassen. Das Wasser soll bis in die Nasenhöhle laufen und diese spülen. Schleim und Schmutz laufen mit heraus. Dann werden die Seiten gewechselt. Das ganze funktioniert am besten mit einer speziellen Nasendusche, die einer Schnabeltasse ähnelt, über einem Waschbecken. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, geht die Prozedur einfach, schnell und ist sehr angenehm und wohltuend. Bei Schnupfen oder Heuschnupfen tritt meist sofort eine Linderung ein. Und das Schöne daran ist, dass keinerlei Medikamente verabreicht werden und die Nasenschleimhäute nicht wie bei Nasensprays in Mitleidenschaft gezogen werden.