Der neue Sport: Fahren mit Liegerädern

 
Sport muss nicht eintönig und langweilig sein. Darauf legen die Hersteller von Sportgeräten großen Wert und denken sich daher immer wieder Neues aus, um Sport auch für Individualisten interessanter zu machen und wieder einen gewissen „Kick“ in die Körperertüchtigung zu bringen. Der neue Renner sind derzeit Liegeräder. Das herkömmliche Fahrradfahren ist passé, wer wirklich etwas auf sich gibt, der kauft sich eins der super-hippen Liegeräder, die es inzwischen auch bei den meisten Fahrradhändlern gibt. Liegeräder sind Fahrzeuge mit 2 oder 3 Rädern, die von ihren Fahrern in liegender Haltung gefahren werden. Das System ist dasselbe, wie beim Fahrrad, es gibt Fußpedale als Antrieb und entweder eine Lenkstange oder einen Lenkgriff zum Lenken, nur das die Körperhaltung sich weit von der beim Radfahren unterscheidet. Dieser Sport erinnert einen aufgrund der gemütlich anmutenden Haltung an die, die man zu Hause auf der Couch einnimmt, ist aber natürlich ebenso anstrengend, wie Fahrradfahren, da auch hier der Antrieb durch Beinarbeit erfolgt. Und natürlich erfordert das Fahren eines Liegerades genau so große Konzentration, wie das Fahrradfahren, den auch der Liegeradfahrer nimmt aktiv am Verkehr teil und muss somit nicht nur auf Unebenheiten auf der Fahrbahn, sondern auch auf das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer sowie auf Ampeln und Verkehrsschilder achten. Dieser Sport ist noch relativ jung, und hat sich noch nicht zum Volkssport entwickelt. Daher gibt es auch noch nicht so eine große Auswahl an Liegerädern und auch die Liegeräder, die man im Handel bekommt, sind relativ teuer. So kann ein gutes Liegerad mit Shimano-Schaltung, verstellbarem Liegesitz und stabilem Rahmen schon bis zu 2.000 EURO kosten.