Reden gut und sicher halten- Die Kunst der Rhetorik

 

Zitternd steht man vor vielen Menschen, holt noch einmal tief Luft und weiß dann plötzlich nicht mehr, was man sagen wollte. Hundert Augenpaare starren einen an, und man spürt förmlich, wie sich alles, was man sich vorher zurechtgelegt hat, aus seinem Kopf verabschiedet: Reden zu halten ist für viele Menschen eine Tortur. Bereits damals in der Schule wurden Vorträge vor der Klasse gefürchtet. Viele Menschen stehen nun einmal nicht gern im Mittelpunkt und scheuen jede Situation, in der sie vor Anderen sprechen müssen.

Doch es gibt sie, die selbstsicheren, energischen Redner, die uns mit ihren Worten fesseln und das, was sie sagen wollen, auch wirklich sagen. Redner, bei denen einem nicht nach wenigen Minuten die Augen zu fallen. Redner, bei denen man nicht entnervt jedes „Ähm“ zählen muss. Aber was genau macht aus einem Menschen einen guten Redner? Ist es überhaupt notwendig, eine Rede halten zu können? Wenn man beruflich nicht darauf angewiesen ist, vor Publikum zu sprechen, scheut man sich oftmals, dies dann im privaten Bereich zu tun. Wobei hier das Umfeld eigentlich vertrauter sein müsste, ja, mehr Sicherheit gibt. Doch die Angst, sich zu blamieren, ist groß, besonders in dem Bereich, in dem man sich häufig bewegt. Dazu zählen eben auch oftmals Freunde und Familie. Dabei ist es von Nutzen, etwas gelassener zu werden und auf sich selbst zu vertrauen. Eine Hochzeitsrede zum Beispiel kann für die geladenen Gäste zu einem großen Problem werden. Die Angst, etwas Falsches zu sagen, ja, gar die Anderen zu langweilen, ist groß. Dabei ist es erwiesen, dass Vertrauen in sich selbst einen großen Teil der perfekten Rede ausmacht. Oft ist es gut, sprachlich sicher zu sein. Dies kann man üben – allein vor dem Spiegel oder zusammen mit vertrauten Personen. Andere werden auch viel leichter all das aufspüren, was eine Rede schlecht macht: Füllwörter, Stammeln, unsichere Haltung, mangelnder Blickkontakt. Konzentriert man sich bewusst darauf, diese Fehler zu vermeiden, werden sie mit der Zeit verschwinden. Um besser zu werden, dürfen passende Situationen natürlich nicht bewusst umgangen werden. Wieso sollte man sich nicht dazu bereit erklären, eine Rede zur Hochzeit des besten Freundes zu halten? Man kennt diesen Menschen, in vielen Fällen sogar schon jahrelang. Und wenn man ein wenig kreativ ist und sich Zeit nimmt, die Hochzeitsrede gut vorzubereiten, wird man immer wieder Anekdoten, Gedanken und Gefühle finden, die man den Anderen gern mitteilen möchte. Das Hauptproblem ist wahrscheinlich, dass jeder, der eine Rede hält, oft möchte, dass sie besonders gut wird und sich von der Masse abhebt. So kommt dann beispielsweise die Frage: „Wie halte ich lustige Hochzeitsreden?“ auf. Ist man von Natur aus eher kein humorvoller Mensch, gestaltet sich die Erreichung dieses Zieles da schon schwierig. Doch muss eine Hochzeitsrede unbedingt lustig sein? Warum sollte man nicht einfach erzählen, was man denkt, was man fühlt? Sofern es für keinen der Anwesenden unangenehm wird, darf alles gesagt werden. Ernste, unverfälschte Gefühle kommen oft besser an als erzwungene lustige Hochzeitsreden. Der Schlüssel zu einer guten Rede liegt daher in Selbstvertrauen, Herzblut und Kreativität. Traut man sich etwas zu, so vermittelt man dies auf natürliche Weise seiner Umgebung.
 Zitternd steht man vor vielen Menschen, holt noch einmal tief Luft
und weiß dann plötzlich nicht mehr, was man sagen wollte. Hundert
Augenpaare starren einen an, und man spürt förmlich, wie sich
alles, was man sich vorher zurechtgelegt hat, aus seinem Kopf
verabschiedet: Reden zu halten ist für viele Menschen eine Tortur.
Bereits damals in der Schule wurden Vorträge vor der Klasse
gefürchtet. Viele Menschen stehen nun einmal nicht gern im
Mittelpunkt und scheuen jede Situation, in der sie vor Anderen
sprechen müssen. Doch es gibt sie, die selbstsicheren,
energischen Redner, die uns mit ihren Worten fesseln und das, was sie
sagen wollen, auch wirklich sagen. Redner, bei denen einem nicht nach
wenigen Minuten die Augen zu fallen. Redner, bei denen man nicht
entnervt jedes „Ähm“ zählen muss. Aber was genau macht aus
einem Menschen einen guten Redner? Ist es überhaupt notwendig, eine
Rede halten zu können? Wenn man beruflich nicht darauf angewiesen
ist, vor Publikum zu sprechen, scheut man sich oftmals, dies dann im
privaten Bereich zu tun. Wobei hier das Umfeld eigentlich vertrauter
sein müsste, ja, mehr Sicherheit gibt. Doch die Angst, sich zu
blamieren, ist groß, besonders in dem Bereich, in dem man sich
häufig bewegt. Dazu zählen eben auch oftmals Freunde und Familie.
Dabei ist es von Nutzen, etwas gelassener zu werden und auf sich
selbst zu vertrauen. Eine Hochzeitsrede zum Beispiel kann für die
geladenen Gäste zu einem großen Problem werden. Die Angst, etwas
Falsches zu sagen, ja, gar die Anderen zu langweilen, ist groß.
Dabei ist es erwiesen, dass Vertrauen in sich selbst einen großen
Teil der perfekten Rede ausmacht. Oft ist es gut, sprachlich sicher
zu sein. Dies kann man üben – allein vor dem Spiegel oder zusammen
mit vertrauten Personen. Andere werden auch viel leichter all das
aufspüren, was eine Rede schlecht macht: Füllwörter, Stammeln,
unsichere Haltung, mangelnder Blickkontakt. Konzentriert man sich
bewusst darauf, diese Fehler zu vermeiden, werden sie mit der Zeit
verschwinden. Um besser zu werden, dürfen passende Situationen
natürlich nicht bewusst umgangen werden. Wieso sollte man sich nicht
dazu bereit erklären, eine Rede zur Hochzeit des besten Freundes zu
halten? Man kennt diesen Menschen, in vielen Fällen sogar schon
jahrelang. Und wenn man ein wenig kreativ ist und sich Zeit nimmt,
die Hochzeitsrede gut vorzubereiten, wird man immer wieder Anekdoten,
Gedanken und Gefühle finden, die man den Anderen gern mitteilen
möchte. Das Hauptproblem ist wahrscheinlich, dass jeder, der eine
Rede hält, oft möchte, dass sie besonders gut wird und sich von der
Masse abhebt. So kommt dann beispielsweise die Frage: „Wie halte
ich lustige Hochzeitsreden?“ auf. Ist man von Natur aus eher kein
humorvoller Mensch, gestaltet sich die Erreichung dieses Zieles da
schon schwierig. Doch muss eine Hochzeitsrede unbedingt lustig sein?
Warum sollte man nicht einfach erzählen, was man denkt, was man
fühlt? Sofern es für keinen der Anwesenden unangenehm wird, darf
alles gesagt werden. Ernste, unverfälschte Gefühle kommen oft
besser an als erzwungene lustige Hochzeitsreden. Der Schlüssel zu
einer guten Rede liegt daher in Selbstvertrauen, Herzblut und
Kreativität. Traut man sich etwas zu, so vermittelt man dies auf
natürliche Weise seiner Umgebung.