Renten Fonds und private Rentenversicherung – heute ein notwendiges Übel aber auch eine Chance

 
Heute sind Renten Fonds und eine private Rentenversicherung (wie zum Beispiel die Riester Rente aber auch die Rürup Rente, die von ihrer Anlageart her als sicher gelten und von zahlreichen Gesellschaften angeboten werden) regelrecht ein notwendiges Übel. Der Grund ist sehr einfach. Schon seit vielen Jahren befindet sich die gesetzliche Rentenversicherung in einer finanziellen Schieflage. Die Rentner von heute leben schon am Existenzminimum. Noch viel schlimmer wird es bereits in einigen Jahren aussehen, wenn die heutige mittlere Generation in Renten geht. Dabei wurde das Renteneintrittsalter bei der gesetzlichen Rentenversicherung bereits von 65 auf 67 Jahren erhöht. Doch dies alles wird vermutlich Nichts nützen, was Renten Fonds immer wichtiger werden lässt.
 
Allgemein handelt es sich bei einem Renten Fonds um einen Investmentfonds, also um festverzinsliche Wertpapiere (im Volksmund auch Rentenpapiere genannt). Legt ein Arbeitnehmer, der in der Gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist sein Geld in einem Renten Fonds an, dann sind die Chancen und Risiken je nach Anlageregion oder Anlagehorizont unterschiedlich hoch. Darüber hinaus eine Rolle bei den Chancen und Risiken spielen aber auch die Sicherheiten des Emittenten. Als mit am sichersten gelten Staatsanleihen. Es gibt aber auch Rentenfonds in Form von Anleihen von Unternehmen, die über eine sehr gute Bonität verfügen. Bevor der Anleger sich allerdings zu einer derartigen Anlage entscheidet, sollte er auf die Urteile der Ratingagenturen zu diesen Anleihen achten. Dabei gilt auch in heutiger Zeit ein Totalausfall der Zinszahlungen, bzw. der Rückzahlung aus den Anleihen von guten Emittenten als eher unwahrscheinlich.
 
Ein erhöhtes Risiko indes besteht bi Rentenfonds in Fremdwährungen. Wie auch bei anderen Anlageformen hat der Anleger bei diesen ein großes Risiko in Form des Währungsrisikos zu tragen.