Schaumkoralle - Schön für Silberschmuck

Jeder, den Medusas Blick traf, erstarrte augenblicklich zu Stein. Bis Held Perseus kam und der Bösen mit göttlicher Hilfe den Kopf abschlug. Die dabei ins Meer fallenden Blutstropfen verwandelten sich unter der Wasseroberfläche in Korallen. So weit die griechische Mythologie. Aber auch heute noch trägt man Korallenschmuck, um den bösen Blick abzuwenden.
Korallen sind Nesseltiere, die Kolonien bilden. Sie leben ausschließlich im Meer, vorzugsweise in den Tropen. Dabei können sie in Tiefen, bis zu 300 Metern vorstoßen. Man unterscheidet zwischen Weichkorallen und Steinkorallen. Letztere bilden Kalk- Skelette, welche ständig von lebendem Gewebe überwuchert werden. Einzelne Äste können 40 cm lang werden. Nur an den Astgabelungen sind sie dicker als 4 cm. Aus diesen Teilen werden die schönen Schmucksteine gemacht. Von den ca. 2500 Korallenarten sind nur die wenigsten zur Herstellung von Schmuck geeignet, sie sind fast immer zu brüchig.
Vor allem die rote und die blaue Schaumkoralle eignen sich ganz hervorragend zur Schmuckherstellung. Nach dem Absterben treiben diese an die Meeresoberfläche und werden dort eingesammelt.
Ist die Schaumkoralle unbehandelt, ist sie matt. Sie erhält ihren Glanz erst nach dem polieren. Um sie härter und farbkräftiger zu machen, wird sie oft noch mit Harz versiegelt.
Ausgefallener Silberschmuck mit Schaumkoralle ist einfach wunderschön.