Schöne Grabsteine sind eine bleibende Erinnerung

Bevor man sich auf die Suche nach einem geeigneten Grabstein macht, sollte man sich mit den Vorschriften und Statuten der jeweiligen Friedhofsordnung vertraut machen. Was ist zwingend vorgeschrieben, oder gibt es Ausschlusskriterien. Wenn abschließend alles geklärt ist, kann man sich nach einem passenden Grabstein umschauen. Da stehende Grabsteine umstürzen können, wird diese Art des Grabschmucks laufend auf Standsicherheit überprüft. Für kleine Urnengräber eignen sich speziell gestaltete Urnensteine. Sie werden stehend mit einem Fundament aufgestellt und benötigen nur eine kleine Fläche. Mit einem Grabmal würdigt man den Toten auf eine ganz besondere Weise. Ein Grabstein kann Trost spenden und Emotionen wecken. Ob man sich für einen stehenden oder liegenden Grabstein entscheidet hängt zum einen von der Friedhofsordnung und vom persönlichen Geschmack ab. Der liegende Kissenstein ist auf Friedhöfen weit verbreitet. Eine Verankerung oder Fundamentierung ist bei diesen Modellen nicht nötig. Falls das Grab einmal einsacken sollte, lässt sich der Stein anheben und kann wieder neu ausgerichtet werden. Von der Größe hängt allerdings ab, ob man dazu spezielle Hilfe benötigt oder nicht. Die Schräglage der liegenden Grabsteine erzielt man durch einen Keil unter dem Grabstein. Diese Lage hat zwei Funktionen. Zum einen wird die Schrift auf dem Stein deutlich lesbar, und auch Regenwasser kann besser abfließen. Allerdings sind liegende Grabsteine empfindlich gegen Verschmutzungen und Witterungen jeglicher Art. Fachbetriebe fertigen oftmals Grabsteine nach ganz persönlichen Wünschen an. Mit der Gestaltung der Grabmale kann man die Einzigartigkeit des Verstorbenen sichtbar machen. Der Ort der Bestattung braucht ein Zeichen. Grabsteine sind bleibende Erinnerung an die Toten.