Schon mal einen Primitivo probiert?

Gute Rotweine sind in der Regel etwas teurer als Weißweine. Doch gibt es auch günstige Varianten, wir den Syrah aus Sizilien oder den Nero de Avola, der für einen kräftigen Geschmack steht. Unter den deutschen Rotweinen ist es der Dornfelder, der auch gern von Weinneulingen getrunken wird. Sehr beliebt ist auch der Spätburgunder, da er sehr mild im Geschmack ist.
Entscheidend ist, welche Geschmacksrichtung bevorzugt wird. Freunde eines trockenen Rotweins werden sich über einen italienischen Primitivo freuen. Entgegen vieler Vermutungen hat der Name Primitivo nichts mit dem Begriff „primitiv“ gemein. Bei der Bezeichnung geht es vielmehr um eine Rebsorte, die sehr früh reifend ist und sogar zweimal im Jahr geerntet werden kann.
Dieser Rotwein wird hauptsächlich in Apulien angebaut. Es gibt aber auch Anbaugebiete in Kalifornien, wo die Rebsorte Zinfadel heißt. Man geht heute davon aus, dass der Primitivo ursprünglich aus einer östlichen Gegend von Italien stammt.
Der Primitivo gehört zu den rustikalen kräftigen Rotweinen, die sich gut als alltägliche Weine zum Essen eignen. Aufgrund seines kräftigen Geschmacks passt er sehr gut zu geschmacksintensiven Fleischgerichten, wie Steak oder ähnlichem.