Seniorenpflege

Pflegebedürftige sind auf ihre Angehörige und auch auf den Staat angewiesen. Bedingt durch den demoskopischen Wandel gewinnt die Seniorenpflege immer mehr an Bedeutung. Aber mit hilfreichen Reformen kommt der Staat nicht nach. Was können die Angehörigen alles tun ?
Bei der Seniorenpflege gibt es drei verschiedene Angebote: Einmal die Tagespflege, die häusliche Pflege und die Pflege in einer Seniorenresidenz, bzw. in einem Pflegeheim. Dabei spielt vor allem das Finanzielle eine große Rolle. Eine Seniorenresidenz kostet im Monat ca. 2.500 Euro. Dagegen ist eine Tagespflege deutlich günstiger. In den meisten Fällen hängt die Wahl einer entsprechenden Seniorenpflege vom eigenen Geldbeutel ab.
Bei der Wahl der Seniorenpflege sollten Angehörige auf einige Punkte achten:
- Zuerst ist die Feststellung der Pflegestufe sehr wichtig. Die entsprechenden Antragsformulare gibt es bei der zuständigen Kranken- bzw. Pflegekasse.
- Es gibt drei Pflegestufen in die der Pflegebedürftige eingestuft werden kann. Die Einstufung erfolgt nach dem Aufwand der Körperpflege, der Mobilität und der Ernährung.
- Die finanzielle Unterstützung der Kranken- bzw. Pflegekasse fällt je nach Pflegestufe höher aus.
- Menschen mit Demenz oder Alzheimer sollten nach Möglichkeit so lange wie es geht, in gewohnter Umgebung bleiben.
- Der Pflegeaufwand richtet sich nach der entsprechenden Pflegestufe. Je höher die Einstufung, desto größer ist auch der Bedarf der Versorgung. Ab einem gewissen Punkt, kann die eigene Familie die Verpflegung nur noch unter größten Anstrengungen verrichten.
- Neben dem Geld aus der jeweiligen Pflegestufe, können die Angehörigen noch Familien Pflegegeld und soziale Leistungen beantragen.
- Um den täglichen Pflegeaufwand besser einschätzen zu können, empfiehlt es sich ein Pflege Tagebuch zu führen. Dort können die einzelnen Tätigkeiten wie waschen, essen und umbetten zeitlich erfasst werden.
- Bei sehr leichten Fällen, können auch Dienste aus dem Umfeld, wie z.B. Sozialstationen, Essen auf Rädern, Nachbarschaftshilfe oder ehrenamtliche Helfer in Anspruch genommen werden.
 
Eure Karin