Tee zum Stressabbau: Seine Ursprünge und seine möglichen Bestandteile

Auch heute noch ist der Gesundheitstee, zum Beispiel als Mittel zum Stressabbau, bei etlichen Menschen besonders beliebt. Dabei begann seine Geschichte bereits vor Hunderten von Jahren: im Mittelalter wurde die bewahrende Rolle, was den Anbau und die Verabreichung von Kräutern anging, von den Klöstern eingenommen. Das Wissen von den verschiedenen Wirkungen vielfältiger Kräuter beruhte etliche Jahrhunderte lang auf empirischen Untersuchungen. Dies hatte zwar den Nachteil, dass manches fehlerhaft tradiert wurde, allerdings sind uns heute noch unzählige Überlieferungen, besonders von der Äbtissin Hildegard von Bingen, bekannt, die gar nichts von ihrer Zuverlässigkeit verloren haben. Im vorliegenden Text werden kurz ein paar Beispiele für heilsame Tees beschrieben.
Griechischer Bergtee besteht aus den, während ihrer Blütezeit geernteten und luftgetrockneten, oberirdischen Teilen von Sideritis scardica, Stengel sowie Blüten hierbei sind aromatisch. Der griechische Bergtee wird in seinem Ursprungsland insbesondere als Entspannungstee genossen, hilft aber, wegen der enthaltenen anitbiotisch wirkenden Stoffe, gleichermaßen gegen Husten. Hibiskustee wird aus den geernteten sowie getrockneten Außenkelchen und Kelchen der Hibiscus sabdariffa gemacht, die, abgesehen vom unauffälligen Geruch, einen säuerlichen Geschmack haben. Wissenschaftliche Untersuchungen an der Tufts-Universität in den USA haben ergeben, dass das Konsumieren von drei Tassen frisch aufgebrühtem Hibiskustee täglich auf Dauer bei Bluthochdruck helfen kann. Jiaogulan wird in China seit sehr langer Zeit im Alltag getrunken und wegen der dem Ginseng sehr ähnlichen Inhaltsstoffe, wird Jiaogulan auch als "Five Leaves Ginseng" bezeichnet. Gesundheitstee mit dem süßlich-bitteren Geschmack beinhaltet Glucoside und das Spurenelement Selen, welche beide antioxidativ wirken und Adaptogene helfen bei der Entspannung. Der Reishi-Pilz, häufig "König der Heilpflanzen" genannt, genießt in der ursprünglichen fernöstlichen Heilkunde einen enormen Stellenwert und wird dort vermutlich schon seit Tausenden von Jahren als Tonikum verwendet. Die medizinische Weise ihn zu genießen ist in seiner Form als Teemischung. Im Fernen Osten wird Reishi als Naturheilmittel bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen, wie zum Beispiel hohem Blutdruck oder Gelenkentzündungen, genutzt.