Teure Kostenfalle Kino.to

Seiten wie Kinto.to zählen zu den am meisten besuchten Seiten in Deutschland und die Streaming-Seiten für Filme die Raubkopien sind, sind der Renner. Doch nicht nur die Anzahl der Filmangebote steigt stetig, sondern auch die Anzahl der Angebote an Abos die sich oft geschickt getarnt in der Werbung rund um diese Seite verbergen. Viele erkennen dies oftmals viel zu spät und tappen sorglos in die teure Falle.
Betrachtet man die Abrufstatistiken von Kino.to, so zeigt sich wie populär das sogenannte Streaming mittlerweile geworden ist und einzelne Filme werden millionenfach abgerufen. Beliebte Serien toppen das Ganze sogar noch und nicht selten werden hier bis zu 40 Millionen Streams generiert. Zielgruppe ist vor allem die Generation in und rund um die Pubertät und damit ein gefundenes Fressen für die Abzocker mit ihren Abofallen.
Die Seite ist absolut professionell gestaltet und die Frage ob sie illegal ist oder nicht ist schwer zu beantworten. Auf jeden Fall kann man sagen, dass durch die Konstellation rund um das Betreiben der Seite zumindest von Seiten von kino.to als Aggregator massiv Beihilfe zur Verbreitung der Raubkopien geleistet wird. Zwar werden die Filme kostenlos angeboten, doch auch für die Betreiber der Website steht eines klar im Vordergrund. Sie wollen Geld verdienen und zwar viel Geld. Deshalb sind sie bei der Auswahl der Partner mit denen Geschäfte gemacht werden auch nicht sehr wählerisch und durch einen geschickten Seitenaufbau führen sie anderen Dienstleistern, wie etwa Firmen die Abos verkaufen, eine Menge an Kundschaft zu.
Die Leidtragenden sind vor allem die Jugendlichen, die solche gefährlichen Abofallen nicht immer gleich erkennen und in die teure Kostenfalle tappen. Die Verbraucherzentralen haben mit solchen Fällen Hochkonjunktur und warnen leider immer wieder vergebens vor diesen Seiten. News dazu kann man im Internet nachlesen. Einmalzahlungen die erschlichen werden oder sogar langfristige Verträge die die Jugendlichen manchmal bis zu 100 Euro im Jahr kosten, werden immer häufiger erfolgreich durch diese Seiten vermittelt. Oftmals ist es dann sehr schwierig wieder von diesen Abos loszukommen und vom Vertrag zurückzutreten. Oftmals ziehen sich langwierige Streitigkeiten monatelang hin und durch massive Drohungen und Einschüchterungen kommen die dubiosen Anbieter letzten Endes doch zu ihrem Geld und erreichen damit ihr Ziel.