Therapie für Stotterer im Arbeitsfeld Übersetzungen

Dolmetscher haben sehr unterschiedliche Einsatzorte. Sie können Firmen zur Seite stehen, wenn ein ausländischer Geschäftsmann zu Besuch kommt. Sie können aber auch den deutschen Geschäftsführer auf eine Reise begleiten und ihm so beratend zur Seite stehen. Klassischer Einsatzort sind aber auch Gerichte und andere Behörden.
Dort können sie Menschen, die kein Deutsch verstehen die vorhandene Sachlage erklären und eine Kommunikationsebene durch die Übersetzung schaffen. Für Menschen, die aus ihrem Sprachtalent einen Beruf machen möchten und sprachliche Übersetzungen liefern wollen, bedeutet es zunächst einmal nicht, dass jeder selbst ein einwandfreier Sprecher sein muss und stotterfrei ist. Dank einer Stottertherapie kann das Stottern hier eliminiert werden. Stottern wird auch mit den Worten Balbuties oder Dysphemie bezeichnet. Eine Stottertherapie bietet eine systematische und tiefgreifende Methode, um das Stottern in den Griff zu bekommen.
Dabei ist es wichtig, gemeinsam mit dem Patienten herauszufinden, wo seine Schwierigkeiten liegen und welche Ängste und mittlerweile antrainierte, aber dekonstruktive Verhaltensweisen der Patient entwickelt hat. So kann ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Gesamtpaket der Stottertherapie erstellt werden. Eine Therapie basiert hierbei auf verschiedenen Pfeilern. Jeder dieser Pfeiler kann nicht allein existieren und entfaltet seine Wirksamkeit nur in der Anwendung als Gesamtkonzept.
Als erster Punkt kann das Zwerchfelltraining genannt werden. Der zweite Punkt ist sicher die Gesprächstherapie, um dem Stottern auf den Grund zu kommen. Der dritte Punkt sind ausgefeilte Sprechtechniken und hierzu lassen sich Entspannungszeiten und meditative Ruhephasen sehr gut kombinieren. Der wichtigste Punkt richtet sich an den Stotterer: er muss bereit sein und sein Ziel, mit Übersetzungen zu arbeiten, klar vor Augen haben. Dann steht einem Erfolg nichts mehr im Weg.