Tinnitus

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Schon die antiken Griechen kannten das Phänomen der Ohrgeräusche und gaben daher dieser Krankheit den Namen, der heute noch gebräuchlich ist: Tinnitus - "das Geräusch des Ohres". Tinnitus gilt in der Bundesrepublik als Volkskrankheit, nach einer Studie aus dem Jahr 2008 sind 16 % der deutschen Bürger betroffen, summa summarum handelt es sich also um zwölf Millionen Menschen die in diesen Tagen in der Bundesrepublik unter Ohrgeräuschen leiden. Altersmäßig betrachtet gibt es einen auffälligen Anstieg ab dem 56 Lebensjahr, die älteren Jahrgänge leiden daher öfter an Tinnitus als Jüngere.

Begriffsklärung:
Tinnitus benennt im Allgemeinen keine Krankheit sondern das Symptom einer Krankheit. Unangenehme, nervende und meist nicht enden wollende Töne im Ohr sind für den Tinnitus typisch. Da diese unangenehmen Geräusche aber rein subjektiv empfunden werden, können sie von anderen Personen aber nicht gehört werden. Als Ursache für den Tinnitus kommen eine Reihe von Möglichkeiten in Betracht, eine detaillierte Auflistung gibt es etwas weiter unten.

Mögliche Strategien im Kampf gegen den Tinnitus:
Beim Auftreten eines Tinnitus muss ein Mediziner oder Heilpraktiker lonsultiert werden. Am besten ein Hals-Nasen-Ohren Spezialist (HNO). Natürlich kann auch die Ambulanz eines nahen Spitals oder Krankenhauses besucht werden.

Eine Reihe von Ursachen kšnnen Tinnitus auslšsen:
·    Hörsturz
·    Otalgie
·    Fremdkörper im Gehörgang
·    Ohrenentzündung
·    Erkrankungen des Mittelohres

Therapien:
Momentan werden sehr viele unterschiedliche Tinnitus-Therapien angeboten, im Großen und Ganzen kann man über den Löwenanteil dieser Therapien aber sagen:" Einige Möglichkeiten der Therapie nutzen gelegentlich, aber wenn, dann sicherlich nicht bei allen Menschen. Des Weiteren sind sie nicht unmittelbar preisgünstig und werden bevorzugt von Spitälern angeboten. Medizinisch-Soziologische Analysen haben ergeben dass aufgrund der langen Dauer der Therapie bei Tinnitus eine Behandlung in den eigenen vier Wänden oft richtiger ist als die Aufnahme in ein Therapiezentrum. Einer der wesentlichen Kritikpunkte an den Tinnitus-Therapien in Kliniken ist deren ziemlich kurze Dauer (meist lediglich 3-4 Wochen.) Bei der Behandlung zu Hause sind die Chancen auf Linderung dagegen viel höher. Vielleicht nicht von heute auf morgen, aber im Regelfall können die meisten Betroffenen daheim deutliche Verbesserungen beim Tinnitus erzielen. Denn oft ist es schlichtweg (nur) die Veränderung der Art des Lebens, die zu Fortschritten führt.

Die Meinung der Mediziner:
Leider tappt die moderne Forschungsarbeit beim Problem Tinnitus noch ziemlich im Dunklen. Während in der Vergangenheit die Wurzel der Krankheit im Tympanum angenommen wurde, geht man heute von vermehrten neuronalen Aktivitäten des Gehirns aus. Schlusswort: Nach wie vor alles unklar. Allerdings hat die Forschung nunmehr an anderen Orten gute Ergebnisse erzielt: Viele wichtige Faktoren, die bei der entstehung von Tinnitus eine Rolle spielen, wurden inzwischen identifiziert. Besonders Stress und Hektik gilt dabei als entscheidender Mosaikstein im komplexen Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche.