Tipps zur Wärmedämmung

Der Herbst ist da und mit ihm die fallenden Temperaturen, die uns nicht nur außerhalb sondern auch innerhalb unserer vier Wände zu schaffen machen. Dabei kann man durch eine gute Wärmedämmung viel Energie und damit bares Geld sparen.

Energie wird immer mehr zum Luxusgut. Die Preise für Strom und Gas sind in den letzten zehn Jahren um ein Vielfaches gestiegen und werden angesichts der schwindenden Rohstoffvorkommen, auch künftig nicht günstiger werden. Ein Großteil unseres täglichen Energiebedarfs geht auf Heizkosten zurück. Doch was tun, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen? Frieren, so sind sich sicher die meisten einig, darf jedenfalls keine Alternative sein. Doch auch mit richtigen Stoßlüften, wie es Energie-Experten immer wieder predigen, ist es oftmals nicht getan. Denn die Heizkostenfalle verbirgt sich oft nicht in den Fenstern, sondern einer der mangelhaften Wärmedämmung der Wände.  Vor allem bei älteren Gebäuden kann durch eine gute Dämmung bis zu 60 Prozent der Heizenergie eingespart werden. Das schont nicht nur das Konto, sondern verbessert auch das Raumklima.  Denn, wenn ein Haus richtig isoliert ist, gibt es automatisch weniger Zugluft, die Staubpartikel und Bakterien  aufwirbeln kann. Vor allem Allergikern im Speziellen den Asthma-Patienten können diese kleinsten Teilchen in der Luft schwer zu schaffen machen. Eine moderne Wärmedämmung ist folglich nicht nur in der kälteren Jahreszeit sinnvoll, denn sie schützt den Wohnraum zudem auch im Sommer vor überflüssigem Aufheizen durch Sonneneinstrahlung.

Wärmedämmung zahlt sich aus
Grund dafür sind die verschiedenen Schichten der Wärmedämmung, die wie bei einer Zwiebel Haut für Haut die Außenwand des Gebäudes verhüllen. Zuerst wird ein Trockenkleber aufgetragen, dann die Wärmedämmplatte aus einem isolierenden Material wie Schaumstoff und schließlich eine Armierungsschicht, die die Wärmedämmung versiegelt. Anschließend kann das Haus wie gehabt verputzt werden. Eine professionelle, günstige Dämmung kostet im Schnitt um die 75 Euro pro Quadratmeter. Doch auch, wenn dies im ersten Moment nicht gerade nach einem Schnäppchen klingt, lohnt sich die Investition durchaus. Denn dank des drastisch reduzierten Energieverbrauchs kann man enorme Heizkosten sparen, so dass sich die Investition schon nach wenigen Jahren amortisiert hat. Für alle, die überdies auch auf einen umweltbewussten Lebensstil wertlegen, dürfen sich außerdem freuen. Denn die Ökobilanz eines isolierten Hauses ist deutlich besser als die eines ungedämmten Hauses. Dank der Wärmedämmung wird nämlich nicht nur weniger Energie, sondern de facto auch weniger CO2 verbraucht.