Transpersonale Psychologie

Die transpersonale Psychologie ist eine Therapie, mit der der Mensch selbst in sein unentdecktes Inneres gelangt. Durch die Offenbarung des Verborgenen wird eine Ganzheit des Menschen herbeigeführt. Ungelöste Probleme kommen ans Tageslicht und können so besser verarbeitet werden, negative Gedanken werden geheilt. Meist wird die transpersonale Psychologie in klassische Therapieformen integriert. Nicht jeder Therapeut darf eine Therapie im Bereich der transpersonalen Psychologie durchführen. Hierzu bedarf es einer gesonderten Ausbildung in diesem Bereich. Diese Ausbildung dauert drei Jahre und richtet sich an Psychotherapeuten, Heilpraktiker und Lebensberater. Diese sollten aber offen für die spirituelle Ebene sein. Nur wer selbst an das glaubt, was er vermittelt, kann es mit Erfolg rüber bringen. Die transpersonale Psychologie ist noch sehr jung und zu Teilen noch nicht ganz ausgereift. Deshalb wird es von der klassischen Psychologie noch nicht anerkannt. Entwickelt wurde die moderne Form der transpersonalen Psychologie um die 60er Jahre in den USA.

Es gibt mehrere Vertreter dieser besonderen Therapieform. Ein sehr bekannter ist Stanislav Grof und seine Ehefrau.

Die transpersonale Psychologie beinhaltet auch das holotrope Atmen. Diese Form der Atmung führt zu einer bewusst herbeigeführten Hyperventilation. Die Atmung wird vertieft und schneller. Im Hintergrund läuft instrumentale Musik und der Therapeut macht eine Druckmassage. Nach dieser Einheit wird durch das Malen von Mandalas eine Entspannung herbeigeführt. Findet diese Art von transpersonaler Therapie in einer Gruppe statt, so kann die Entspannung auch durch ein Gruppengespräch herbeigeführt werden. Hierbei wird dann über das Erlebte berichtet. Die Gruppenmitglieder wirken somit sehr beruhigend auf die anderen. Durch die Erzählung seines Erlebten wird jeder Teilnehmer zur Offenheit gefördert.