Vater, ja – oder Vater, nein?!

Ein Kind wird geboren, doch der vermutliche Vater hat so seine Zweifel. Ein DNA Test
soll Licht ins Dunkel bringen. Doch wer trägt die Kosten eines Vaterschaftstests?
Eigentlich sind das alles unschöne Sachen in einer Partnerschaft. Auf das Kind wird sich schon gefreut – aber es sollte schon das eigene Kind sein, denn ein Kuckucksei bringt Ärger.
Schade nur, dass oft das Kind der Leidtragende so einer Situation ist.
Im deutschen Sprachgebrauch heißt das alles klärende Testverfahren DNS, und wenn recherchiert wird, dann erfährt der Suchende, dass es sich um ein Kunstwort handelt. Das interessiert ihn aber weniger, denn er will wissen, ob er der Vater ist. Der Vaterschaftstest besteht darin, dass die genetischen Merkmale von Vater und Kind verglichen werden.
Der genetische Fingerabdruck gibt die entscheidende Antwort: Vater, ja – oder - Vater, nein!
Mit kleinsten Körpergewebeproben wird im Labor die entscheidende Untersuchung durchgeführt. Diese Gewebeproben werden meist durch Speicheltest oder Haartest gewonnen.
Der Test besitzt einen Sicherheitsgrad von 99,9 Prozent.
Die Kosten eines Vaterschaftstests werden unterschiedlich berechnet. Handelt es sich beim erfolgten Gutachten um einen gerichtlich bestellten Test, dann werden die Kosten auf der Grundlage des Sachverständigen-Entschädigungsgesetzes berechnet. Für einen privat bestellten DNA Test gehen die Kosten weit auseinander, und sie schwanken zwischen circa 180 und circa 400 Euro.