Vereinszeitungen bieten Informationen

Längst hat sich die Gestaltung von Vereinszeitungen aus dem Profibereich herausgelöst und wird von kleinen Vereinen benutzt. Die ersten Vereinszeitungen kamen aus dem Profifußball und informierten die Mitglieder des Fanclubs über aktuelle Ereignisse im Verein und Aktionen, die für und von den Fans geplant werden. Auch als Nachberichtserstattung von vergangenen Spielen wurden die Vereinszeitungen genutzt. Neben dem Hauptsponsor nutzten hier auch ortsansässige Unternehmen mit dem Fußballverein auf sich aufmerksam zu machen und schalteten Werbeanzeigen in der Vereinszeitschrift. Der Zeitungsdruck der Vereinszeitung ist mittlerweile sehr verbreitet. Die meisten Jugendvereine verfügen heute über eine eigene Vereinszeitung, die über alles rund um den Verein informiert. Auch Gesangs- oder Wandervereine nutzen den Zeitungsdruck, um außerhalb von Treffen auch die nicht aktiven Mitglieder zu erreichen. Zudem bieten die Vereinszeitungen Mitgliedern die Möglichkeit, über eigene Themen zu schreiben. Die Autoren dieser Zeitung sind selten professionell. So ist es nicht selten, dass Kinder eigene Geschichten in den Zeitungen veröffentlichen oder von Ferienfahrten berichten. Bilder von Veranstaltungen oder Rätsel, die die Mitglieder enger in den Verein einbinden sollen, sind beinahe in jeder Vereinszeitung beinhaltet. Ein großer Vorteil der Vereinszeitung ist, dass die Berichte von unterschiedlichen Seiten kommen. Meistens gibt es ein Vorstandsmitglied, welches für die Zeitung zuständig ist und dem Berichte zugeschickt werden. Dieser sendet die Artikel an die zuständige Zeitungsdruckerei, die den Zeitungsdruck durchführt. Vereinszeitungen sind meistens im Mitgliedsbeitrag enthalten und werden auf öffentlichen Veranstaltungen ausgelegt, um neue Mitglieder anzuwerben. Die Außendarstellung eines Vereins ist in den Zeitungen zumeist höchst positiv gehalten.