Wann lohnt ein Root Server?

Webmaster haben beim Hosting ihrer Projekte die Wahl zwischen einem Webspace-Paket und einem eigenen Root Server. Die monatlichen Kosten für einen eigenen Root Server lagen dabei noch vor wenigen Jahren sehr hoch, so dass viele private Betreiber einfach die hohen Kosten scheuten, die bei einem Wechsel auf einen Root anfallen. Heute hingegen sind neben den Preisen für Webspace-Pakete auch die monatlichen Mietpreise für Root Server gefallen, die in schmaler Ausführung bereits ab 30 Euro zu haben sind. Ein Vergleich der Kapazitäten lohnt sich also.
Wenn ein Kunde sich bei seinem Hoster ein Webspace-Paket mietet, teilt er sich den betreffenden Server mit zahlreichen anderen Kunden und ihren Internetseiten. Der Root Server steht als dedicated Server hingegen nur einem Kunden zur Verfügung und weist dementsprechend mehr Kapazitäten auf, die etwa bei hohen Zugriffszahlen benötigt werden. Auch die Rechteverwaltung für den Admin unterscheidet sich vom Webserver mit beschränkten Admin-Rechten für alle Kunden zum Root, der seinem Admin alle Verwaltungsrechte zugesteht. Konkret lohnt sich ein Root Server, wenn das Projekt bereits einen großen Umfang mit vielen Datenbanken hat oder sehr hohe Zugriffszahlen aufweist. Viele Webspace-Seiten knicken unter mehreren hundert Anfragen gleichzeitig nämlich bereits zusammen. Auch Admins, die zusätzliche Datenbanken aufspielen möchten oder umfangreiche Applikationen benötigen, sind mit einem eigenen Root Server meist besser bedient. Der Admin kann auf seinem Root dabei tun und lassen, was er möchte, muss sich jedoch um die Verwaltung seines Servers selbst kümmern. Die meisten Anbieter von günstigen Roots gehen ihren Kunden nicht bei der Einrichtung und Administration zur Hand.