Was ist transpersonal?

Der Begriff „transpersonal“ beschäftigt jüngst immer mehr Menschen. Nicht alle von Ihnen interessieren sich dabei für Esoterik, obwohl der Begriff „transpersonal“ durchaus dem spirituellen Lebensstil zugeschrieben werden kann. Ganz genau betrachtet steht diese Bezeichnung für alles, das über das Persönliche bzw. das Individuum hinaus geht. Darunter fällt insbesondere die Ganzheitlichkeit des Bewusstseins, das aus mehreren Regionen besteht, die beispielsweise in der transpersonalen Psychologie gezielt erreicht werden sollen.

Begründet wurde der Begriff „transpersonal“ durch verschiedene Wissenschaftler Ende der 60er Jahre, die unterschiedliche Therapien in diesem Teilbereich der Psychologie entwickelten. Einer von Ihnen war Stanislav Grof, der die Technik des holotropen Atmens entwickelt hat. Diese wurde als Alternative für die Verwendung von LSD entwickelt, da die Droge zwar den Zugang zu den neuen Bewusstseinsregionen vereinfachte aber dennoch gegen das Gesetz verstößt. Diese eher schamanisch angehauchte Therapie fällt daher auch unter den Begriff „transpersonal“.

Natürlich steht „transpersonal„ nicht ausschließlich für Psychotherapien. Auch andere meditative Techniken können als transpersonal bezeichnet werden. Speziell ausgebildete Therapeuten können diese in Einzel- oder Gruppensitzungen anwenden und so spezielle spirituelle Erlebnisse bei den Teilnehmer bzw. Patienten erzeugen. Da unter dem Begriff „transpersonal“ alles zusammenfällt, was mit den unterschiedlichen Bewusstseinsregionen zu tun hat, fallen beispielsweise auch spirituelle Hypnosesitzungen wie beispielsweise Rückführungen oder ähnliches darunter. Es hat sich in den verschiedenen Untersuchungen der Wissenschaftler jedoch gezeigt, dass der Kontakt mit den unterschiedlichen Bewusstseinsregionen nicht nur ein Erlebnis, sondern insbesondere auch bei psychischen Problemen und/oder Krankheiten förderlich und heilend wirken kann.