Was man über seine Japanreisen wissen sollte

Eine der für Europäer reizvollsten Kulturen ist von jeher die asiatische, insbesondere die japanische. Das Land der Kirschblüten, der Geishas und der kämpfenden Mönche, aber auch das Land der fortschrittlichsten Technik und der globalisierten Wirtschaft fasziniert uns einfach aufgrund seiner Andersartigkeit. Unter anderem aus diesem Grund erfreuen sich Japanreisen in allen Altersgruppen großer und gleich bleibend starker Beliebtheit. Jeder würde sofort nach Japan fliegen – wenn nur die Kosten für eben diesen Flug nicht so hoch wären. Allerdings darf das finanzielle nicht das ausschließende Argument werden - denn wer sich mit der Buchung der Reise wirklich auseinandersetzt und nicht gleich das erstbeste Angebot nimmt, kann durchaus auch günstig nach Japan kommen. Der Aufenthalt vor Ort ist ohnehin nicht so teuer, und besondere Übernachtungsangebote in Klöstern oder einfachen Hotels ermöglichen weitere Einsparungen bei ihren Japanreisen.
In jedem Jahr ist der Frühling die beliebteste Zeit für Japanreisen, da dann die Kirschblüte durch das Land zieht. So eindrucksvoll wie dieses Naturphänomen ist, muss natürlich bedacht werden das dann ganz besonders viele Touristen die Sehenswürdigkeiten besuchen möchten und mit Wartezeiten zu rechnen ist. Auch auf die Preise für Flüge und den Aufenthalt, also die Kosten für die Japanreisen insgesamt, hat die Kirschblüte Auswirkungen. Wer das Land Japan zum ersten Mal besucht, sollte auch inländische Touren planen und sicherheitshalber bereits von zu Hause aus buchen. Oder aber es wird ein pauschales Angebot in Anspruch genommen, dass Japanreisen unter besonderen Interessensaspekten zusammengestellt hat. Empfohlen wird immer der Besuch der Städte Kioto und Tokio als den politischen und kulturellen Zentren des Landes. Für diese Orte sollten also auch bei individuell geplanten Japanreisen immer mehrere Tage Aufenthalt eingeplant werden. Wer sich besonders für die Tempel und die buddhistische Religion interessiert, der sollte auch die Stadt Nara in seine Reiseroute aufnehmen. Die Schreine der zweiten großen japanischen Religion, dem Shintoismus, finden sich überall im Land und sind teils nicht einmal begehbar. Andere natürlich sind prächtig ausgebaut und laden zum Betreten und Bestaunen ein. Wie landläufig bekannt ist, ist den Japanern das Benehmen der Touristen auf Japanreisen nicht egal. Natürlich ergibt sich aus der Gastfreundschaft und extremen Höflichkeit des Landes auch eine gewisse Toleranz anderem gegenüber. Wer aber kulturelle oder religiöse Stätten achtlos oder sogar verächtlich betritt oder sich dort so verhält, wird auf Unwillen und Ablehnung stoßen. Es gibt allerdings nur sehr wenige Touristen, die auf ihren Japan Reisen nicht automatisch auch die angemessene Ehrfurcht vor der antiken Tradition und Kultur des Landes zeigen.