Der Wert von Spielzeug

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Spielzeug nimmt besonders in jungen Jahren einen wesentlichen Teil des Lebens ein. Kinder wollen ihre Zeit genießen und vergnüglich gestalten, für diese Zwecke werden lustige Spiele erdacht und Spielutensilien benötigt. Das Spielwaren aber bei Babys und Kleinkindern, die noch sehr viele Dinge lernen müssen, auch noch einer andere, wichtige Funktion übernehmen, übersehen Viele.
 
Das Spielzeug an sich übernimmt vor allem in den ersten Lebensjahren auch die Rolle eines Lehrers oder Lehrmeisters. Was der Nachwuchs nicht direkt von den Eltern oder von engen Bekannten und Verwandten vermittelt bekommt, muss er sich auf andere Art und Weise aneignen. Beispielsweise müssen von Anfang an die Sinnesorgane geschärft werden, etwa die Augen, das Gehör oder auch der Tastsinn. Ein lustiges Tastbuch mit unterschiedlichen Materialien zum Angreifen regt nicht nur die Augen an, es lädt die Kleinen auch dazu ein, es zu befühlen. Vielleicht kann das Buch sogar ein Geräusch erzeugen. So kann ein Kind, wenn es zum Beispiel ein Bild von einer Katze sieht, diese auch spüren und hören.
Wer nun glaubt, dass dies nur ein einfacher Nebeneffekt von einem Spielzeug ist, täuscht sich. Auf diese Art und Weise können schon Kleinkinder Dinge verknüpfen, wie das weiche Fell einer Katze mit einem Schnurren oder Miauen. Solche Assoziationen sind sehr wichtig, da sie das Gehirn oder die Gehirntätigkeiten anregen und fördern. Zudem können sich Kinder so Dinge leichter einprägen und merken.
Spielzeug kann Kinder aber auch anregen, sich zu bewegen. Zunächst wird dies nur der Versuch sein, einen Gegenstand zu ergreifen und festzuhalten. Wenn es sich dabei um eine Rassel handelt, wird dieser Drang noch verstärkt, weil damit ein Geräusch verbunden ist. So beginnen schon Babys das Prinzip von Ursache und Wirkung zu erkennen. Des Weiteren werden auch wichtige und grundlegende motorische Fertigkeiten trainiert.
 
Übung macht bekanntlich den Meister. In jungen Jahren hilft das Spielzeug mit, Dinge zu entdecken und zu verstehen. Das Gehirn kann sich so Begebenheiten leichter einprägen und die Feinmotorik wird langsam verbessert.