Wie gut ist noch die Energieeffizienzklasse A?

Auf Kühlschränken oder Waschmaschinen – überall finden wir sie – die Energielabel. Alle Gerät, die mit der Energieeffizienzklasse A gekennzeichnet sind, befinden sich „im grünen Bereich“ und das zeigt uns, dass diese Geräte einen geringen Energieverbrauch haben. Ist das wirklich so?
Das Problem, die Entwicklung ist weiter fortgeschritten und „vor“ A gibt es in unserem Alphabet keine Buchstaben mehr. Also gibt es nun A+, noch besser A++ und inzwischen sogar noch besser A+++. Manchmal finden Sie auch Bezeichnungen wie “A -40%” (beispielsweise bei Wäschetrocknern), also 40 Prozent effizienter als Klasse A.
Das bedeutet nahezu alle Neu-Geräte sind inzwischen im grünen Bereich, sind jedoch gar nicht mehr als „effizient“ zu bezeichnen.
Wie viel Kilowattstunden nun hinter dem Label A oder A+ stehen, ist leider von Gerätegruppe zu Gerätegruppe verschieden. Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern erfolgt die Abstufung in 12-Prozent-Schritten. Die Energieeffizienzklasse A+ ist 12 Prozent besser als die Klasse A; die Klasse A++ ist 24 Prozent besser und die Klasse A+++ ist 36 Prozent besser als A.
Am besten ist es, man sieht sich den (theoretischen) Verbrauch des Gerätes an (Angaben in Kilowattstunden) und vergleicht so den Verbrauch der einzelnen Geräte in Relation zu den Investitionskosten.
Da gerade die Kühlgeräte deutlich energieeffizienter geworden sind, kann man davon ausgehen, dass ein Gefrierschrank oder ein Kühlschrank mit der Energieeffizienzklasse A+ nicht mehr als energieeffizient und sparsam eingestuft werden kann.
Die Mehrkosten im Kauf energieeffizienter Geräte sind in Relation zum jährlichen Stromverbrauch dieser Geräte gering und amortisieren sich recht schnell. Rechnen Sie es sich am besten anhand von zwei oder drei Geräten selbst durch.