Als der Laptop begann zum Bürobedarf für Geschäftsleute zu werden

 
Aufgrund der Tatsache, dass der Laptop inzwischen die Büros dieser Welt erobert hat und der mobile Zugang ins Internet so langsam selbstverständlich wird, ist eine geschichtliche Aufarbeitung erforderlich von den ersten Schritt hin zu einem Gerät, den man wirklich auch als Laptop bezeichnen konnte bis zum alltägliche Umgang damit als Bürobedarf für Geschäftsleute.
 
Als nämlich der britische Industriedesigner Bill Moggridge im Jahr 1979 den GRiD Compass 1100 entwarf, konnte man von einem Laptop eigentlich noch nicht sprechen. Auch die Laptop-Version von IBM von 1975, der IBM 500 war ein Vorreitermodell. Zu klobig war dieses Geräte noch und als Bürobedarf für Geschäftsleute gänzlich ungeeignet, weil diese schon damals sehr mobil waren, aber hauptsächlich Aktenkoffer mit Block und Kugelschreiber sowie ganzen Ordnern über einen Geschäftsvorgang deren Begleiter auf Geschäftsreisen war. Der IBM 500 zum Beispiel wog stolze 25 Kilo. Und diese mit sich herumschleppen wollte niemand.
 
Im Bezug darauf, dass der Laptop zu einem festen Bestandteil des Bürobedarf für Geschäftsleute wurde, hat man in erster Line allerdings einem Mann mit dem Namen Alan Kay zu verdanken. Dieser entwickelt nämlich schon 1968 das erste Konzept für einen tragbaren Computer. Der erste tragbare Computer, der kommerziell auch erfolgreich war der T1100 von Toschiba. Diese Firma war es auch, die die Bezeichnung Laptop prägte. Allerdings war es die Firma NEC, die 1989 den NEC Ultralite entwickelte. Hierbei handelte es sich um den ersten Rechner, der den Namen Laptop wirklich verdient hatte. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Laptop auch endgültig zum Bürobedarf für Geschäftsleute. Den Markt beherrschen heute Firmen wie Acer, Sony und Apple, aber auch Dell, Hewlett-Packard und viele andere.