Die Grafikkarte bekommt Konkurrenz: das Cloud-Modell

In den USA ist es bereits seit vielen Jahren äußerst populär und erfolgreich: das Cloud-Computing. Was im professionellen Gewerbebereich schon seit langem eingesetzt wird, erobert nun auch sukzessive den Spiele-Sektor. Unter dem Begriff Cloud-Gaming können auch leistungsschwache Computer neueste 3D-Spiele flüssig darstellen, da diese vom Cloud-Provider bereits vorgerendert werden. Der Endnutzer erhält somit nur noch fertige Streams über das Internet, die wie ein HD-Film auf dem heimischen PC ablaufen.

Ein weiterer Vorteil des Cloud-Modells: der Kauf von kurzlebiger und zuweilen teurer Grafik-Hardware fällt weg. Die einzigen Kosten, mit denen sich Cloud-Nutzer konfrontiert sehen, sind monatliche Abogebühren, wie man sie bereits von sämtlichen Pay-TV Angeboten her kennt. Zwar befindet sich das Cloud-Gaming hierzulande noch in der Anfangsphase, doch der Erfolg in den USA sollte führende Hardwarehersteller zumindest besorgt in die Zukunft blicken lassen.