Keine Macht dem Datenklau

Datenschutz ist ein viel umstrittenes Thema. Mit dem Aufkommen des Internets sind viele neue Möglichkeiten aber auch Gefahren in Bezug auf Daten entstanden. Die Öffentlichkeit ist in Bezug auf dieses Thema hoch sensibilisiert. Das Bild des "gläsernen Menschen" dient als abschreckendes Beispiel. Dabei dient der Datenschutz dazu, jeder Person die Option zu lassen, wem und ob überhaupt die eigenen Daten gegeben werden sollen.
So ist es für jeden Betrieb vorgeschrieben, den Datenschutz ernst zu nehmen und aktiv Datenschutz zu betreiben.
Dabei muss das Recht auf die informationelle Selbstbestimmung bewahrt werden. Das ist nicht immer leicht, denn viel Erfahrung und eine gute Ausbildung sind für einen Datenschutzbeauftragten sehr wichtig. Ein Datenschutzbeauftragter muss gewährleisten können, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden und ihre korrekte Anwendung überwacht wird. Da kann eine Datenschutzberatung von einem Fachmann durchaus sinnvoll sein. Auf dem Gebiet des professionellen Datenschutzes gibt es sehr viele Anbieter, die neben einer Beratung auch Datenschutzaudit anbieten. Doch was genau ist Datenschutzaudit? "Audit" kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt "Anhörung". Es bezeichnet Untersuchungsverfahren, die eine Bewertung in Bezug auf die Einhaltung von Richtlinien umfassen. Hierfür wird ein geschulter Auditor benötigt. In Bezug auf den Datenschutz kann das zum Beispiel ein externer Datenschutzbeauftragter sein. Man kann auf verschiedene Weise argumentieren, wenn eine Firma darüber nachdenkt, einen professionellen Berater von außerhalb zu holen.
Wenn man sich für einen internen Beauftragten leisten kann, darf man seine Ausbildung nicht vergessen. Ein externer Datenschutzbeauftragter hingegen ist sofort einsetzbar und hat viel Erfahrung, so dass auch ganz spezielle Fragestellungen für ihn kein Problem sind.
Außerdem kann so manch ein Neuling auf diesem Gebiet durchaus zu einer Belastung werden. Dies ist dann möglich, wenn die Erfahrung einfach nicht für das wirtschaftliche und datenschutzgerechte Gestalten von Prozessen ausreicht. So kann ein externer Datenschutzbeauftragter sich durchaus für ein Unternehmen rechnen. Datenschutz kann so als brisantes Thema schnell vom Tisch verschwinden.