Software Risikomanagement

Im Jahr 2009 wurde die neue Norm zum Thema Risk Management veröffentlicht, die internationale Norm ISO 31000. Beim Risikomanagement geht es um systematische Bewertung der Risiken wie auch deren Umgang in Organisationen. Risk Management sowie verschiedene Normen werden bei Unternehmens-, Finanzanlage-, Projekt- und versicherungstechnischen Risiken eingesetzt.
Die neue Norm ISO 31000 basiert auf drei wesentlichen Punkten: Das Risikomanagement ist als Führungsaufgabe definiert, es wird mit der neuen Norm der Top-Down-Ansatz umgesetzt und es müssen alle unterschiedlichen Risiken der Organisation betrachtet werden. Das Risiko ist als virtueller Sachverhalt, welcher in der Zukunft angesiedelt ist festgelegt. Das Risiko ist erwartungsgemäß unvorhersehbar, Schädigung hingegen stellt einen vorhandenen Fakt der Historie dar und ist obendrein sicher.
Zum Risikomanagement gehört außerdem eine Risikoanalyse. Die möglichen Risiken müssen erkannt sowie systematisch aufgenommen werden. Um das praxistauglich zu gestalten, gibt es die Norm ISO 31000 für das Risk Management. Bestrebung der neuen Norm ist es, den Risikomanagementprozess an aktuell bestehende Systeme anzupassen, das Verfahren selbst zu optimieren und die Denkweisen in einer Organisation zu verändern.
Im Fokus stehen aktive und vorbeugende Risikoverhütung, tatsächlich sollen sicherheitsrelevante Lücken in der Organisation oder einem Betrieb in steuerungsfähige Einzelteile übernommen werden und gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Außerdem soll eine Berichtserstattung in das bestehende System des Management integriert und wirkungsvolle Kriterien und Verfahrensweisen für die Risikoanalyse festgelegt werden.
Zu einem effektiven Risikomanagement gemäß ISO 31000 gehört auch eine Kosten-Nutzen-Analyse. Dies bedeutet, dass die möglichen Risiken der Aktivität des Betriebes oder dieser Einrichtung in erster Linie nach der Wichtigkeit und auf die Wirkungen hin bewertet werden müssen.