Tiscali gab 2007 sein DSL-Geschäft in Deutschland auf

Tiscali DSL war einer der ersten DSL-Anbieter auf dem deutschen Markt, die die Preise für Breitbandanschlüsse richtig in Bewegung brachten - unter anderem mit einer DSL-Flatrate für nur 15,90 Euro. Ab 2006 bot Tiscali auch DSL-Anschlüsse an, für die man keinen Telefonanschluss aus dem Festnetz brauchte, was seinerzeit sehr selten war. Die Anschlüsse wurden mit einem Zugang zur Internettelefonie kombiniert und enthielten wahlweise Sprach- bzw. Surf-Flatrates. Im Gegensatz zu vielen anderen DSL-Anbietern hatte Tiscali nie auf Telefontarife gesetzt, sondern konzentrierte sich ganz auf die Vermarktung von Internet-Produkten (auch Internet by Call). Im Februar 2007 trennte sich Tiscali von seinem DSL-Geschäft und übergab rund 400.000 DSL-Kunden an freenet, Mitte 2008 wurden dann Mail-Adressen, Hotline und Portal abgeschaltet. Seither konzentriert sich das Unternehmen auf den italienischen und britischen Markt.