Leben im Benediktiner Kloster

Was fasziniert uns heute an einem Kloster?

In einem Kloster leben Menschen, in der Regel Nonne und Mönche in einer Gemeinschaft. Sie üben dort ihre Religion aus, oftmals arbeiten sie auch im eigenen Klostergarten.
Meisten besteht eine Klosteranlage aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, sowie einer Kirche oder anderen Kultstätten.
Am meisten verbreitet in Europa sind katholische Klöster, aber es gibt auch protestantische, ökumenische oder orthodoxe klösterliche Gemeinschaften. Auch Wohnanlage buddhistischer Mönche oder Gebetszentren von Hindus werden häufig als Kloster bezeichnet.
Der Begriff Kloster kommt aus dem lateinischen von dem Wort claustrum, was sich in etwa mit „verschlossener Ort“ übersetzten lässt.

Die frühmittelalterlichen Klöster, insbesondere die der Benediktiner, verfügen alle oft über einen ähnlichen Grundriss. Das Zentrum einer Klosteranlage bildet meistens die Kirche. Um sie herum liegt der Klosterhof, welcher in der Regel von einem Kreuzgang gesäumt wird. Um ihn herum befinden sich der Speisesaal, die Schlafräume und ein Versammlungsraum, den man auch Klosterkapitel nennt. Die Neben- und Wirtschaftsgebäude befinden sich oft etwas weitere außerhalb.
Meistens sind Mönche und Nonnen an das Kloster gebunden, in das sie eingetreten sind.
Zu jedem westlichen Kloster gehört in der Regel eine Ordensgemeinschaft, welche die Regeln, die im Kloster gelten, macht.

Das ist auch heute noch so. Doch die Klöster heute erhalten immer weniger Zulauf.