Essen ablichten: Das Auge isst mit

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Essen isst bekanntlich auch das Auge mit, beim Fotografieren isst aber nur das Auge mit, und hier liegt der Hund begraben. Denn das ach so vorzüglich schmeckende Gericht ebenso schmackhaft abzulichten, will gelernt sein. Ansonsten wirkt es schnell unappetitlich und wenn man seine Bilder mit Freunden teilen will, sollte das Gegenteil der Fall sein. Zuallererst sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man auch ohne hochwertige Ausrüstung qualitativ ansprechende Fotos machen kann. Beispiele für gute Fotos findet man hier.
 Wichtig sind günstige Lichtverhältnisse – sind diese ungünstig, braucht man eine zusätzliche Lichtquelle. Das kann zum Beispiel die Schreibtischlampe sein, oder aber auch bei gutem Wetter ein an der Sonnenseite liegendes Fenster. Gutes Wetter bedeutet allerdings nicht strahlend blauer Himmel im Hochsommer, denn das direkte Sonnenlicht lässt harte Schatten entstehen. Oft wirken Gerichte durch die unnatürliche Farbgebung wenig appetitlich, mitunter fast schon giftig.
Um dem vorzubeugen, müssen wir lediglich Wolken vor die Sonne ziehen. Bildlich gesprochen, denn praktisch können wir ja nicht Gott spielen. So hängen wir vor unsere Lichtquelle einfach ein Tuch, durch einen physikalischen Prozess wird das Licht nun gestreut. Ein weicher Schatten entsteht, die Farben wirken satt, das Gericht selbst gesund und frisch, wie hier zu sehen ist.